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Entwicklung: Marussia macht Dampf

Nach zwei Jahren im CFD-Dschungel geht es bei Marussia endlich spürbar voran: Neue Teile machen das Auto schneller, Entwicklungsprogramm läuft

Pech am Freitag: Die Nase vom Glock-Marussia (Nummer 24) fiel plötzlich ab
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der vom früheren Virgin-Chefdesigner Nick Wirth propagierte CFD-Weg hat sich in der Formel 1 als Fehltritt erwiesen. Nach knapp zwei Jahren nahezu ohne sichtbare Fortschritte musste man sich diese Tatsache auch im Team um Timo Glock eingestehen. Man zog Konsequenzen. Wirth musste gehen, man holte sich den erfahrenen Pat Symonds an Bord. Der frühere Technikchef von Renault bringt das Team nun zusehends auf einen guten Kurs.

Symonds scharte eine Reihe vertrauter Techniker um sich und baute konsequent eine Entwicklungsabteilung auf. Gleichzeitig einigte sich Marussia mit McLaren. Man darf ab diesem Jahr auf Simulationstechnik und Windkanal in Woking zurückgreifen. All diese Maßnahmen zeigen nun Wirkung. Der neue MR01, der im Winter nicht bei offiziellen Testfahrten eingesetzt werden konnte, bietet deutlich mehr Potenzial als die Vorgängermodelle. Dabei hat die Entwicklung gerade erst angefangen.

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"Mit unseren Fortschritten bin ich richtig glücklich. Das Auto verhält sich so wie sich ein Formel-1-Auto verhalten muss", sagt Timo Glock. Der Deutsche schätzt an seinem neuen Arbeitsgerät vor allem die vorhersehbaren Reaktionen. Vom Verhalten seiner Autos 2010 und 2011 war der Deutsche immer wieder negativ überrascht worden.

"Wir liegen sicherlich immer noch weit hinten und müssen uns nach vorn arbeiten. Es gibt immer noch einen erheblichen Abstand zwischen uns und den Teams vor uns", erklärt Marussia-Chefingenieur Dave Greenwood. "Wir müssen uns dort Schritt für Schritt heranarbeiten. Zuletzt sind wir schon ein Stückchen näher gekommen. Diesen Trend müssen wir nun fortsetzen."

"Wir haben jetzt ein solides Designteam und haben unsere Aerodynamikabteilung in den vergangenen sechs Monaten erheblich verstärkt. Wir gehen nun regelmäßig in den Windkanal, gleichen die Ergebnisse mit den CFD-Berechnungen ab. Wir sind nun also Fortgeschrittene, wenn man so will", schmunzelt der Brite. "Wir stehen immer noch ziemlich am Anfang, aber die Fortschritte mit neuen Teilen belegen, dass es viel besser läuft als in den zwei Jahren zuvor."

"Wir sind bezüglich unseres Entwicklungsprogrammes etwas in Verzug, was allein schon durch die Verzögerungen im Winter zustande kam. Dennoch lief seit dem Saisonstart alles gut", sagt Greenwood. Glock und sein Teamkollege Charles Pic kamen in Australien und Malaysia ins Ziel, es gab keine technischen Probleme. "Wir hatten bei den ersten beiden Rennen jeweils neue Entwicklungen dabei und auch hier sind Updates am Auto. Wir sind glücklich mit unserem Vorankommen", sagt Greenwood.

Im Freitagstraining in Schanghai führte Glock erste Versuche mit Neuerungen an Frontflügel, hinterer Bremsbelüftung und Unterboden durch. Ohne das Setup optimiert zu haben, spürte der Deutsche den nächsten Fortschritt. "Aerodynamik ist der Schlüssel. Daran arbeiten wir hart", erklärt Greenwood. "Es geht in vielen Bereichen nicht nur um neue Teile, sondern auch darum, zu verstehen, wie gewisse Dinge in Wechselwirkung stehen. Wir befinden uns in einer steilen Lernkurve."

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