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Caterham: Reifen- und Bremsenverschleiß entscheidend

Im Caterham-Rennstall hat man am Freitag in den Freien Trainings vor allem an den zwei größten Baustellen Optimierungen vorgenommen

Witali Petrow
Witali Petrow war einen Tick schneller als Teamkollege Heikki Kovalainen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Caterham-Team beendete das 2. Freie Training am Freitag in Bahrain auf den Positionen 16 und 17. Witali Petrow hatte dabei 3,097 Sekunden Rückstand auf Rosberg, bei Teamkollege Heikki Kovalainen waren es weitere 55 Tausendstelsekunden.

"In Bezug auf die Kilometer, die wir abgespult haben, und die Anzahl an gesammelten Daten, war es für uns ein guter Tag", so Kovalainen. "Heute Vormittag war die Strecke nicht so staubig, wie wir dies befürchtet hatten. Das Haftungsniveau war aus diesem Grund in Ordnung. Dies bedeutete, dass wir uns die Abnutzungsrate auf dem härteren Reifen im 1. Freien Training ordentlich anschauen konnten."

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"Und es war uns sofort klar, dass die Hitze und die Natur dieser Strecke bedeuten würden, dass die Abnutzungsraten am Sonntag entscheidend werden. Dem Grip an der Hinterachse muss man besondere Aufmerksamkeit widmen, und wir haben ein paar Veränderungen am Setup ausprobiert, um damit hauszuhalten. Ich denke jedoch, dass das für alle dasselbe sein wird."

"Für uns war es ein guter Tag", so Petrow. "Wir haben in beiden Einheiten eine ordentliche Anzahl an Runden abgespult, und ich war den ganzen Tag über mit dem Auto glücklich. Am Sonntag wird es für die Reifen ganz schön hart werden, für beide Mischungen. Auf den weichen Reifen sahen wir auf unserem Performance-Versuch ganz gut aus, und wir können morgen einige Veränderungen ausprobieren, um aus den härteren Reifen das Maximum herauszuholen."

"Ich denke aus diesem Grund, dass wir gut aussehen. Es ist klar, dass die Abnutzung am Sonntag der wichtigste Diskussionspunkt sein wird. Und ich glaube, dass wir im gesamten Feld jede Menge Stopps sehen werden. Das wird die Bedeutung der Strategie und der Boxenstopps in den Vordergrund rücken. Was auch immer passiert, es wird für die Fans ein aufregendes Rennen."

"Der Bahrain International Circuit bietet uns eine interessante Herausforderung auf zwei Gebieten", so Thierry Salvi von Renault. "Zum einen, wie man mit den physikalischen Bedingungen auf der Strecke umgeht, und wie man die Leistung des Autos auf der gesamten Runde maximiert. Die Lufttemperaturen und die sandige Atmosphäre bedeuten, dass wir eng mit dem Team zusammen arbeiten müssen, um sicherzustellen, dass wir für das Bodywork die optimale Kühlung haben."

"Der Sand stellt für uns jedoch kein größeres Problem dar. Wir verwenden Filter, die auf unsere Erfahrung im Wüsten-Rallyesport basieren, und sie sind die gesamte Saison über dieselben. Wir können sie nicht von Rennen zu Rennen verändern, wir haben also die Bedingungen hier schon Monate vor dem Start der Saison berücksichtigt."

"In Bezug auf die Performance haben wir es mit einer weiteren Strecke zu tun, die von uns verlangt, auf der Hauptgeraden zwischen T14 und T1 eine gute Höchstgeschwindigkeit zu haben, und sicherzustellen, dass die Piloten auf der gesamten Runde über eine gute Traktion verfügen. Wir müssen vor allem darauf achten, wie wir den siebten Gang für die Hauptgerade abstimmen, denn die Windrichtung kann sich von Rückenwind zu Gegenwind verändern, und das hat eine relativ große Auswirkung darauf, welche Übersetzung wir verwenden."

"Auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, denke ich, dass wir mit den Plänen, die wir hier aktiviert haben, glücklich sein können. Morgen wird noch mehr Leistung kommen, es sieht also danach aus, als könnte dies für das Team ein gutes Wochenende werden."

"Die Bedingungen hier führen zu ein paar interessanten technischen Herausforderungen für uns", so Mark Smith, Technischer Direktor. "Heute lag unsere Hauptpriorität auf der Bewertung der Abnutzungsrate der Reifen, und wie wir damit mit verschiedenen Benzinmengen an Bord umgehen können. Es sieht danach aus, als würde die Abnutzung der Hinterreifen am Sonntag eine kritische Rolle spielen. Die Kilometer, die wir heute abgespult haben, verschaffen uns eine gute Möglichkeit, sicherzustellen, dass wir wissen, was wir am Renntag erwarten können."

"Wir haben auch geschaut, wie wir die Kühlung der Bremsen maximieren können, und wie wir mit der Abnutzung der Bremsen umgehen können. Der Kurs von Bahrain ist für die Bremsen ein harter, wir müssen aus diesem Grund sicherstellen, dass die Fahrer vom Bremssystem eine konstante Leistung erhalten, sowohl im Qualifying als auch am Renntag."

"Alles in allem bin ich zufrieden damit, was wir heute erreicht haben. Es ist noch zu früh, um sagen zu können, wo wir im Vergleich zu den Autos vor uns stehen. Ich denke jedoch, dass wir dorthin zurückgekehrt sind, wo wir in Relation zu den Autos vor uns sein sollten. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Hinblick auf das vor uns liegende Wochenende gut in Form sind."

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