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Friedlicher Auftakt in Bahrain: Hamilton Schnellster

Lewis Hamilton drei Zehntel vor Sebastian Vettel, Paul di Resta mit weichen Reifen auf Platz drei - Spekulationen über Trainingsverzicht von Force India

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton hatte im ersten Freien Training in Bahrain die Nase vorne
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Ohne nennenswerte Zwischenfälle ging heute Morgen das erste Freie Training zum Grand Prix von Bahrain in Manama über die Bühne. Zwar ist das Polizeiaufkommen rund um die 5,412 Kilometer lange Strecke in der Sakhir-Wüste spürbar höher als in den vergangenen Tagen, aber zumindest am und rund um den Rennplatz war die Situation am ersten der "drei Tage des Zorns" vorläufig ruhig.

Trotzdem könnte die politische Lage in Bahrain Auswirkungen auf das sportliche Geschehen haben, denn Gerüchten zufolge erwägt Force India, die zweite Session auszulassen. Grund: Angeblich weigern sich die Mitarbeiter nach einem gefährlichen Zwischenfall am Mittwoch, bei Dunkelheit zurück zum Hotel zu fahren. Daher testeten Paul di Resta (3./+0,578) und Nico Hülkenberg (6./+0,772) schon im ersten Training die weicheren Reifen, was sonst nicht üblich ist.

Kürzere Streckenvariante als 2010

Bestzeit fuhr Lewis Hamilton (McLaren) in 1:33.572 Minuten - damit war er fast so schnell wie die Freitags-Bestzeit von 2009 (1:33.339 Minuten), aufgestellt vom damaligen Williams-Piloten Nico Rosberg. Der Vergleich mit 2010 ist nicht zulässig, weil damals auf einer längeren Streckenanbindung gefahren wurde. Einhelliger Tenor von Hamilton und Co.: Die aktuelle Variante ist ihnen viel lieber, weil es weniger enge Kurven gibt.

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Ansonsten passierte in den ersten 90 Minuten dieses Wochenendes nicht viel. Hinter Hamilton belegte Sebastian Vettel (Red Bull) den zweiten Platz. Rückstand: 0,305 Sekunden. "Sektor eins und zwei müssten eindeutig Red-Bull-Sektoren sein, der letzte ein bisschen weniger", analysiert Experte Marc Surer. "Aber die Geraden sind hier nicht so lang wie in China, somit spielen die Höchstgeschwindigkeiten weniger eine Rolle."

Di Resta belegte trotz KERS-Problemen (er musste das aussetzende System abschalten, weil sonst die Bremsbalance beim Ladevorgang unkontrollierbar wurde) Platz drei, Schanghai-Sieger Nico Rosberg wurde mit 0,677 Sekunden Rückstand Vierter. "Wenn sie die Reifen hier im Griff haben, dann haben sie das Problem gelöst. Aber das müssen wir erstmal abwarten", meint Surer. Michael Schumacher (+0,911) wurde zum Auftakt Siebter.

Reifen wieder im Mittelpunkt

Pirelli bietet dieses Wochenende erneut die Gummimischungen Soft und Medium an. Laut Sportchef Paul Hembery gab es im ersten Freien Training "kein Graining", dafür hatten manche Schwierigkeiten mit dem schnellen Abbau, insbesondere der Hinterreifen. "Das wird die Story des Wochenendes", befürchtet Caterham-Technikchef Mike Gascoyne. Randnotiz: Die Asphalt-Temperatur kletterte im Verlauf der Session um fast zehn Grad auf 42 Grad nach oben.

Hinter Mark Webber (Red Bull/+0,980) landeten die Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen (+1,037) und Romain Grosjean (+1,275) auf den Positionen neun und zehn. Dahinter folgten die üblichen Verdächtigen des Mittelfelds, angeführt von Sauber und Williams. Apropos Williams: Testfahrer Valtteri Bottas (14.) zog sich wieder achtbar aus der Affäre und war nur um gut zwei Zehntelsekunden langsamer als Pastor Maldonado (12./+1,696).

Sepang-Sieger Fernando Alonso landete zum Auftakt auf Platz 13, 1,864 Sekunden hinter Hamilton. Felipe Massa wurde 15. Die beiden probierten unterschiedliche Flügelvarianten aus, sodass das Team wieder gelbe FloViz-Farbe einsetzte, um Luftströmungen sichtbar zu machen. Welche Version schlussendlich gefahren wird, steht noch nicht fest. Bei Red Bull herrscht hingegen Klarheit: Vettel fährt wieder mit dem gleichen Auspuff wie Webber.

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