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Petrow "eine gute Errungenschaft" für Caterham

29. März 2012 - 15:48 Uhr

Tony Fernandes begründet, warum Witali Petrow und Heikki Kovalainen gut miteinander auskommen und glaubt, dass Jarno Trulli ohnehin aufhören wollte

Witali Petrow
Witali Petrow hat sich laut Fernandes schnell im Caterham-Team eingelebt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mitten im Testbetrieb vor Beginn der Saison 2012 setzte Caterham Formel-1-Routinier Jarno Trulli vor die Tür und verpflichtete stattdessen Witali Petrow als Teamkollegen für Heikki Kovalainen. Während sich Trulli anschließend naturgemäß enttäuscht über die Entscheidung des Teams zeigte, ist Teamchef Tony Fernandes der Ansicht, dass die Zeit für eine Wachablösung gekommen war.

"Jarno spielte in den ersten zwei Jahren des Bestehens unseres Teams eine unglaublich wichtige Rolle", stellt Fernandes gegenüber 'Formula1.com' heraus. "Gemeinsam mit Heikki sorgte er dafür, dass wir zweimal auf Platz zehn in der Konstrukteurswertung fuhren und die Standards der Teams, für die beide zuvor unterwegs waren, übernehmen konnten." Kovalainen stieß zur Saison 2010 von McLaren zum damaligen Lotus-Team des Malaysiers. Trulli kam von Toyota.

Nach 15 Jahren Formel 1 und insgesamt 253 bestrittenen Grands Prix sei es für den Italiener an der Zeit gewesen, umzudenken. "Er wäre der Erste, der zugeben würde, dass seine Zeit in der Formel 1 zu Ende ging", behauptet Fernandes im Hinblick auf Trulli. "Er hatte eine lange und erfolgreiche Karriere und wir sind dankbar, dass wir während der ersten zwei Jahre in diesem Sport mit ihm zusammenarbeiten durften."

Die Verpflichtung Petrows als Nachfolger für Trulli begründet der Caterham-Teamchef mit dem "Wunsch nach neuen Talenten". "Witali erwies sich als sehr gute Errungenschaft für das Team. Er ist schnell, talentiert und hat sich sofort bestens eingelebt", urteilt Fernandes über den ehemaligen Renault-Piloten aus dem russischen Wyborg.

Entgegen der weitläufigen Meinung hat Petrow "viel Sinn für Humor", betont der Teamchef und versucht sogleich mitzuhalten: "Wenn man bedenkt, dass seine Heimatstadt dicht an der Grenze zu Finnland liegt, müssen Heikki und er ja ein tolles Team sein." Im Qualifying-Duell der beiden Caterham-Piloten liegt Kovalainen nach zwei Rennwochenenden mit 2:0 vorn. Der erste WM-Punkt für das Team rund um Fernandes lässt nach wie vor auf sich warten.

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