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Alonso: "Ich konnte es kaum glauben"

Fernando Alonso über seinen Husarenritt in Malaysia und den herzlichen Empfang bei Ferrari in Maranello: "Niemand gibt sich irgendwelchen Illusionen hin"

Fernando Alonso
Erst Maranello-Feier, dann Medizincheck, dann Heimaturlaub: Fernando Alonso
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso führt nach zwei Rennen der noch jungen Saison das WM-Klassement an. Wer hätte das gedacht? Wohl kaum jemand. Der neue Ferrari F2012 hatte bei Testfahrten und beim Saisonauftakt in Melbourne einen mäßigen Eindruck hinterlassen, doch Fernando Alonso holte in Australien das Beste heraus und setzte sich und dem Team schließlich in den Mischverhältnissen von Malaysia die goldene Krone auf.

Am Mittwoch wurde der Spanier in Maranello empfangen - von einer jubelnden Belegschaft, von einem gut gelaunten Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo und unter dem Beifall von Ex-Ferrari-Pilot Gerhard Berger. "Bei Besuchen in Maranello schlägt mein Herz immer höher. Ich bin für viele Teams gefahren, aber nirgends sonst habe ich Menschen mit einer solchen Leidenschaft erlebt. Das ist einzigartig", so der Österreicher bei den Feierlichkeiten nach dem Sepang-Sieg.

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"Während des Fluges habe ich nochmal über das Rennen nachgedacht und konnte es kaum glauben", sinniert Fernando Alonso nach seiner Ankunft am Firmensitz von Ferrari. "Als ich in Maranello ankam, sah ich all die strahlenden Gesichter. Es war toll, diese Hingabe in den Menschen sehen zu können", beschreibt der Spanier nach seinem sensationellen Erfolg.

"Erst nach dem letzten Boxenstopp habe ich an einen möglichen Sieg gedacht. Ich habe versucht, auf den Intermediates möglichst viel Vorsprung herauszufahren, weil mir klar war, dass es nach dem Wechsel auf Trockenreifen alles wieder ganz anders aussehen kann", blickt der zweimalige Formel-1-Weltmeister noch einmal auf das Rennen zurück.

"Nach dem Stopp war Perez richtig schnell. Er setzte mich erheblich unter Druck", sagt Alonso. "Gleichzeitig wusste ich aber, dass es nur eine einzige trockene Linie gab, die gerade einmal zwei Meter breit war. Auch wenn er also in meinem Windschatten lag, war mir klar, dass ein Überholmanöver schwierig werden würde. Ich hoffte, mich gut verteidigen zu können."

"Schade, dass keiner von meinen Freunden auf einen Sepang-Sieg von mir gewettet hat, oder darauf, dass ich nach zwei Rennen die WM anführe - die hätten richtig gut Geld machen können! Meine wahren Freunde sind aber auch so sehr glücklich über den Sieg", lacht der Asturier. "Der Sieg muss kein Einzelfall bleiben, er muss der Startschuss für unsere Saison sein", so der Appell von Montezemolo.

Fernando Alonso
Magischer Moment in einem verrückten Rennen: Zieldurchfahrt in Sepang
© xpbimages.com

"Gleichzeitig gibt sich niemand - auch niemand im Team - nun irgendwelchen Illusionen hin", bremst Alonso die Euphorie nach dem Triumph. "Die Saison ist ganz in unserem Sinne gestartet, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Dass man nie aufgibt, ist die Qualität, die ich bei Ferrari seit jeher schätze. Das war schon so, als ich noch gegen Ferrari angetreten bin und jetzt natürlich auch, wo ich Teil des Teams sein darf."

"In den kommenden zwei Rennen werden wir ohne Zweifel weiterhin in der Defensive sein", meint der Superstar. "Auch wenn wir mit einem nicht konkurrenzfähigen Auto um Siege und Podestplätze kämpfen konnten, so geht es dennoch nur um Schadensbegrenzung. Bei normalen Bedingungen müssen wir auspassen, dass wir nicht zu viele Punkte auf die Gegner einbüßen. Hoffentlich können wir das so machen wie in Australien und Malaysia."

In der dreiwöchigen Pause vor dem Grand Prix von China arbeitet man in Maranello an den dringenden Verbesserungen für den F2012. Alonso plant einen gründlichen medizinischen Check. "So etwas mache ich zwei- oder dreimal im Jahr, um genau über den Fitnessstand Auskunft zu bekommen", sagt er. Anschließend verbringt der Spanier einige ruhige Tage in seiner Heimat: "Nach solchen Rennen wie in Malaysia braucht man einfach auch mal eine kleine Pause."

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