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Ecclestone hofft auf Ende von Vettels Dominanz

22. Januar 2012 - 08:42 Uhr

Bernie Ecclestone wünscht sich für die neue Saison einen bis zum Finale offenen WM-Kampf und hofft vor allem bei Ferrari auf eine deutliche Steigerung

Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel
Für Bernie Ecclestone ist Sebastian Vettel erneut der Favorit auf den Fahrertitel
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hat eine klare Vorstellung, was den optimalen Verlauf der Saison 2012 betrifft: Einen Kampf um den WM-Titel bis zum Saisonfinale in Brasilien. Angesichts der Überlegenheit von Red Bull und Sebastian Vettel war dies im vergangenen Jahr bekanntlich nicht gegeben. Nach 15 von 19 Rennen war der Fahrertitel bereits im Sack. Die Krone für das Team folgte ein Rennen später.

Einen Zuschauerrückgang aufgrund mangelnder Spannung will Ecclestone jedoch nicht bemerkt haben. "Die TV-Zuschauer sehen mehr wegen der Spannung im Rennen als wegen des WM-Standes zu", wird der 81-Jährige von 'Salzburger Nachrichten' zitiert.

Wenngleich ihm im Sinne der Spannung ein Ende der Dominanz von Red Bull und Vettel am liebsten wäre, so glaubt Ecclestone nicht ernsthaft daran. "Ich hoffe es nicht, aber sie werden die Saison wieder dominieren", ist der Brite überzeugt. So setzt Ecclestone seine Hoffnungen auf Mark Webber, den zweiten Fahrer im Red-Bull-Team: "Wir werden in diesem Jahr einen anderen Mark erleben, der seinem Talent gerecht wird."

Was die Konkurrenz des Weltmeisterteams aus Milton Keynes betrifft, hat Ecclestone die schärfsten Verfolgerteams der abgelaufenen Saison erneut auf der Rechnung. "Bei McLaren ist Button die Überraschung. Er stach Hamilton aus, weil er sich noch steigerte", zeigt er sich von der Leistung des Weltmeisters von 2009 beeindruckt und hat diesen erneut ganz oben auf der Liste der Red-Bull-Herausforderer.

"Bei Ferrari kann ich nur auf eine deutliche Steigerung hoffen", macht der Formel-1-Zampano keinen Hehl daraus, dass die Vorstellung der Scuderia in der Saison 2011 mit nur einem Saisonsieg deutlich unter seinen eigenen Erwartungen lag. "Alonso ist supertalentiert, er sollte ein perfektes Auto bekommen", fordert Ecclestone und schließt seine Prognose der "Großen Vier" mit der Aussage ab: "Ich wäre überrascht, würde Mercedes in diesem Jahr nicht gewinnen."

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