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Alonso: Immer wieder sonntags um 13:49 Uhr

25. Januar 2012 - 14:21 Uhr

Ferrari-Star Fernando Alonso und seine immer gleichen Abläufe vor einem Formel-1-Grand-Prix: "Es sind Gewohnheiten, kein Aberglaube"

Fernando Alonso
Sonntags um genau 13:49 Uhr: Brille runter, Sturmhaube und Helm auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Viele Sportler sind abergläubisch. Manch ein Fußballer küsst vor dem Anpfiff den Ball, einige Trainer haben ihre "Sieg-Pullover" und auch im Motorsport gibt es ähnliche Rituale. "In den letzten Minuten vor dem Start eines Rennens habe ich immer die gleichen Abläufe", schildert Fernando Alonso. Der Spanier betont jedoch, dass es sich nicht um Aberglaube, sondern um Angewohnheiten handele. "Es beruhigt mich einfach, wenn es immer wieder gleich abläuft."

"Es ist so etwas wie meine persönliche Startprozedur", so der Ferrari-Star. "Ich ziehe mich immer ganz kurz vor der Fahrt in die Startaufstellung um. Ich ziehe Overall, Sturmhaube, Helm und Handschuhe an, setze mich ins Auto und fahre dann auf den Startplatz. Dann klettere ich aus dem Auto, gebe zwei oder drei Interviews und gehe dann noch einmal in die Box."

"In der Box bleibe ich dann eine Weile. Ich entspanne mich und schaue mir genau bis um 13:49 Uhr den Wetterbericht an", erklärt der zweimalige Formel-1-Weltmeister aus Spanien. "Dann gehe ich zurück zum Auto und konzentriere mich auf den kommenden Start. Ich weiß nicht, warum ich immer um genau 13:49 Uhr losgehe. Es gibt keinen besonderen Grund, aber es ist zur Regel geworden, die ich niemals breche. Das ist wohl psychologisch wichtig für mich."

Diese präzisen Abläufe hält Alonso bei allen Grands Prix seit vielen Jahren strikt ein. "Manch ein Kollege hat eine etwas komische Beziehung zu seinem Auto. Manches ist Aberglaube, manches einfach nur Spaß", sagt er. "Einige Fahrer geben ihrem Auto einen Namen, andere sprechen sogar mit dem Fahrzeug. Das mache ich nie. Das hat mich noch nie gereizt. Mein Auto ist einfach mein Auto - das war's. Aber natürlich muss ich es pfleglich behandeln. Wer weiß, was sonst passiert..."

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