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Sauber fleißig, aber noch zu langsam

25. November 2011 - 19:59 Uhr

Sergio Perez konnte wegen eines Getriebeschadens nicht alle Tests absolvieren, bei Kamui Kobayashi passte Balance noch nicht ganz

Kamui Kobayashi
Kamui Kobayashi fuhr viel, wittert aber schon leichte Reifensorgen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit insgesamt 143 Runden war das Sauber-Team fleißig am Freitag vor dem Großen Preis von Brasilien, dem Finale der Formel-1-Weltmeisterschaft 2011. Für Kamui Kobayashi verliefen beide Trainings problemlos, im zusammengerechneten Klassement reichte es für Rang 14. Sergio Perez rollte am Nachmittag wegen eines Getriebeproblems aus, war aber zuvor schon einen Wimpernschlag schneller unterwegs und wurde 13.

Beide Sauber-Piloten sind beim Finale mit besonderen Helmdesigns unterwegs: Während Kobayashi mit dem von der Rockband Linkin Park gestalteten Kopfschutz zugunsten der Japan-Hilfe von "Music for Relief" fährt, trägt Perez dem Abschluss seiner Rookie-Saison Rechnung. Bei seinem Helm verwandelte sich Weiss in Silber, Schwarz in Gold, und die mexikanische Flagge fand oben auf dem Helm ihren Platz.

"Ich war gerade auf einem Longrun mit viel Kraftstoff und weichen Reifen, als das Getriebe kaputtging", beschreibt Perez. "Es ist schade, dass ich die geplante Distanz nicht fertig fahren konnte. Mit wenig Benzin und weichen Reifen war das Auto ganz okay. Für das Qualifying haben wir dennoch etwas Arbeit vor uns. Force India wirkt hier stark. Die Autos von Renault und Toro Rosso sind anscheinend erreichbar."

Kobayashi wiederum war noch nicht ganz zufrieden. "Ich bin heute viel gefahren", erklärt er. "Beide Reifenmischungen bauen recht stark ab, was über die Renndistanz schwierig wäre, sollten wir Temperaturen wie heute haben. Aber es gibt auch ein Regenrisiko. Ich hatte keine Probleme mit meinem Auto, aber wir arbeiten noch daran, die Balance zu verbessern, die noch nicht richtig passt."

"Am Morgen haben wir uns vorwiegend auf die Fahrzeugabstimmung konzentriert und dabei die zwei Sätze Testreifen genutzt, die Pirelli hier zur Verfügung gestellt hat", so Giampaolo Dall'Ara, der Leitender Ingenieur an der Rennstrecke. "Am Nachmittag stand dann die Rennvorbereitung im Mittelpunkt, deshalb haben wir nur jene Reifenmischungen benutzt, die für den Rest des Wochenendes bestimmt sind - die weiche und die mittlere. Wir haben die beiden Reifenmischungen verglichen und sind auch mit viel Benzin gefahren. Leider war Sergios Training wegen eines Getriebeschadens vorzeitig zu Ende."

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