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Sauber: "Es gab gar keine andere Lösung"

Teamchef Peter Sauber im 'Sky'-Interview über ein erneut turbulentes Wochenende und die Entscheidung, statt mit Perez mit de la Rosa zu fahren

Peter Sauber am Auto von Sergio Perez: Die Sicherheit geht immer vor
© Sauber

(Motorsport-Total.com/Sky) - Frage: "Nach alldem, was in Monte Carlo passiert ist, und jetzt hier, Sie wünschen sich wohl auch mal wieder einen ruhigen Tag in der Formel 1, oder?"
Peter Sauber: "Ja, nur man kann sich das ja nicht aussuchen."

Frage: "Wie geht es Kamui Kobayashi nach seinem Unfall?"
Sauber: "Ich gehe davon aus, dass er in Ordnung ist. Ansonsten hätte ich von ihm etwas gehört. Ich habe ihn selbst noch nicht gesprochen. Der Unfall war ja nicht sehr heftig. Allerdings ist die eine Seite vom Auto doch richtig beschädigt."

Frage: "War es eine schwierige Entscheidung, Sergio Perez aus dem Rennwochenende zu nehmen?"
Sauber: "Es war sicherlich nicht einfach, das zu machen. Aber ich glaube, es gab gar keine andere Lösung. Denn wenn auch nur die kleinsten Zweifel vorhanden sind, dass er einen Schaden davon tragen könnte, dann gibt es nur diese Entscheidung."

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Frage: "An diesem Wochenende sehen wir nun wieder Pedro de la Rosa im Sauber. War dies von Ihnen ein diplomatischer Schweizer Coup?"
Sauber: "Nein, das war kein Coup. Wir haben uns gut überlegt, wer am besten infrage kommt. Wir kennen Pedro, er kennt das Team und er kennt noch das Auto. Ich denke, das war eine ganz vernünftige Entscheidung."

Frage: "Wir haben jetzt so schnell den Aufkleber mit Pedros Namen und die spanische Flagge auf dem Auto gesehen. Hatten Sie sich das schon vorher überlegt oder kann man dies so schnell produzieren?"
Sauber: "Das weiß ich nicht. Aber wir sind natürlich hierhergekommen und wussten nicht, ob Sergio fahren kann. Am Donnerstag hatten die Mediziner hier ja grünes Licht gegeben. Vorher wusste man das nicht. Natürlich haben wir schon vorher mit Pedro und McLaren gesprochen."

Frage: "Da geht dann sicherlich auch ein Dank in Richtung der Silbernen?"
Sauber: "Ja sicherlich. Aber es gibt da auch freundschaftliche Beziehungen."

Frage: "Wir wollen es nicht hoffen, aber sollte Jenson Button oder Lewis Hamilton etwas passieren, müssen Sie dann auf Ihren Fahrer verzichten?"
Sauber: "Soweit denke ich jetzt mal nicht."

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