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Ferrari-Akademie: Wetter ärgert Rigon

01. März 2011 - 12:27 Uhr

Davide Rigon hofft auf eine zweite Chance: Formel-1-Test im Rahmen der Ferrari-Akademie ausgefallen - Die Italiener weiten die Nachwuchsförderung aus

Davide Rigon
Davide Rigon konnte sich zweimal die Krone in der Superleague sichern
© GP2/LAT

(Motorsport-Total.com) - Die Ferrari-Nachwuchsakademie geht aktuell in ihr zweites Jahr. Den Auftakt 2011 bildet aktuell ein dreitägiger Event in Maranello, beim dem die GP2-Piloten Jules Bianchi und Davide Rigon am Steuer des zwei Jahre alten Ferrari F60 fahren sollten. Doch das Wetter meinte es mit den Piloten nicht gut. Eisige Kälte und viel Regen sorgten für einen vorzeitigen Abbruch des Testprogrammes.

Bianchi konnte am Morgen des ersten Tages wenigstens einige vorsichtige Runden drehen, doch über Mittag wurde der Regen zu heftig. Rigon musste unverrichteter Dinge wieder aus dem Rennoverall steigen. "Ich weiß, dass ich bestimmt eine zweite Chance bekomme", reagiert der Italiener gelassen. "Es wäre schon sehr schön, wenn ich mal praktische Erfahrungen sammeln dürfte. Bisher kenne ich das Formel-1-Auto nur virtuell."

Rigon hatte sich auf seine erste Fahrt im F60 im Simulator in Maranello vorbereitet. Wann er seine zweite Testchance bekommt, steht derzeit noch nicht fest. Gelegenheiten gibt es noch viele. Die Ferrari-Akadamie (FDA) hat für dieses Jahr bereits neun Events fest gebucht. "Schade, dass ich nur wenige Runden fahren konnte", erklärt Bianchi enttäuscht. "Aber trotzdem habe ich wieder etwas gelernt, was mir bezüglich der GP2 helfen wird."

Die beiden erfahrenen Piloten aus dem Nachwuchsprogramm analysierten die Daten eines Formel-1-Autos schließlich mit den Ingenieuren. Die beiden Formel-3-Fahrer Brandon Maisano und Raffaele Marciello bereiteten sich unterdessen im Rahmen eines Fitnessprogramms auf ihren Test im Fahrzeug der Formula Abarth vor. Die beiden sollen am Mittwoch in Fiorano ins Auto steigen.

Das Ferrari-Förderprogramm wird in diesem Jahr insgesamt erweitert. Die spanische Bank Santander unterstützt die Akademie, man wird offizieller Partner von gleich drei Rennserien. "Neben neun Events für ausgewählte Fahrer werden wir die neue Formel Abarth in Europa unterstützen. Ähnliches machen wir auch mit zwei anderen Serien im asiatischen Raum und in Südamerika, die im Herbst beginnen", sagt Projektleiter Luca Baldisserri. "Unser Ziel ist es, die besten Motorsporttalente der Welt zu finden."

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