Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Facebook
Google+
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Formel-1-Quiz
Die aktuelle Umfrage

Nach Niki Laudas Rücktritt: Wer soll neuer RTL-Experte werden?

Gerhard Berger
Timo Glock
Alex Hofmann
Nico Rosberg
ein anderer
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Webber: "Jetzt bin ich noch hungriger"

Red-Bull-Pilot Mark Webber hofft auf eine weitere große Chance im Formel-1-Titelkampf - Nach der Enttäuschung von 2010 wurde der "Reset-Knopf" gedrückt

Mark Webber
Mark Webber hofft auf eine neue Chance im Formel-1-Titelkampf
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber war die traurige Figur im Titelkampf 2010. Der Australier lag über viele Wochen aussichtsreich an der Spitze, wurde aber letztlich auf Rang drei durchgereicht. "Ich hatte die Chance auf einen einzigartigen Erfolg, aber leider wurde das Märchen nicht wahr", sagt Webber mit Blick auf die Vorsaison. "Aber es gibt viele positive Seiten, ich gehe also voller Energie in die neue Saison. Ich habe den Reset-Knopf gedrückt."

"2010 war mein bisher bestes Jahr in der Formel 1, es hat fast alles gepasst", erklärt der Australier. "Schade, dass am Ende nicht der Weltmeistertitel dabei herauskam. Aber es war trotzdem sehr schön, dass ich wenigstens bis ganz zum Schluss mit um die Krone kämpfen durfte. Letztlich denke ich, dass das Qualifying der Schlüssel war, warum ich den Titelkampf verloren habe. Daran werde ich in dieser Saison definitiv arbeiten."

ANZEIGE

Webber galt in den Vorjahren als Qualifyer allererster Güte, doch 2010 wurde er mehrfach von Vettel entzaubert. "Es war auch nicht so schlecht, sodass ich jetzt alles auf den Kopf stellen müsste", relativiert der 34-Jährige im Rahmen der Vorstellung des neuen Red Bull RB7 in Valencia. "Man nimmt leichte Anpassungen in Bereichen vor, wo es manchmal nicht ganz gepasst hat. Das paart man dann mit all den guten Elementen und hofft, dass dann alles zusammenpasst."

Webber muss am ersten Tag der Testfahrten in Valencia zunächst eine Beobachterrolle einnehmen. Die ersten Meter mit dem RB7 darf Vettel absolvieren, erst anschließend steigt der Australier ein. "Es ist immer ein gewisses Kribbeln dabei, wenn man in ein ganz neues Auto steigt", gibt der erfahrene Formel-1-Pilot zu. "In den vergangenen Jahr gab es immer wieder grundlegende Regeländerungen. Das ist die große Herausforderung, vor der man als Team immer wieder steht."

"Allerdings haben wir in Adrian Newey jemanden, der mit solchen Dingen besser klarkommt als jeder andere im Formel-1-Zirkus", lobt Webber den prominenten Red-Bull-Designer. "Er ist einfach brillant, wenn es darum geht, neue Regeln bestmöglich umzusetzen. Mit ist es wirklich lieber, wir haben Adrian auf unserer Seite als irgendjemand sonst."

"Die Tatsache, dass ich im vergangenen Jahr meine beste Saison hatte, macht mich nur noch erfolgshungriger", stellt Webber klar. "Ich habe es auf den letzten Metern verpasst. Sollte sich in diesem Jahr also noch einmal eine solche Chance ergeben, dann würde ich mit aller Macht darum kämpfen", erklärt der Australier, der im vergangenen Jahr mit einer Verletzung zum Jahresende zu kämpfen hatte.

Artikeloptionen
Artikel bewerten