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Klien bedauert "aussterbende" Klassiker

01. September 2010 - 19:42 Uhr

Von Alicante über das Connyland nach Spa-Francorchamps und Monza: Christian Klien über seine Sommerpause und Formel-1-Klassiker

Christian Klien
Testfahrer Christian Klien trauert den Klassikern in der Formel 1 nach
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Zuge der weltweiten Expansion der Formel 1 wurden in den vergangenen Jahren mehrere "klassische" Rennstrecken aus dem Kalender gestrichen, zum Beispiel Imola und Indianapolis. Das bedauern die Fahrer wohl am meisten, denn die haben mit Retortenstrecken wie Manama oder Abu Dhabi meist nur mäßig Freude.

Das gilt auch für Christian Klien: "Man kann es drehen und wenden wie man will: Die klassischen Rennstrecken wie Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende und Monza haben einfach ein ganz besonderes Flair", erklärt der HRT-Testfahrer. "Als Rennfahrer spürt man sofort, ob auf einer Rennstrecke schon gefahren wurde, bevor man selbst überhaupt geboren wurde."

Klien hat in der Sommerpause eine Woche in der Nähe von Alicante (Spanien) Urlaub gemacht. Zwischen Alicante und Spa-Francorchamps "war ich noch eine Menge Rennrad fahren in den österreichischen Bergen und Delfinschwimmen im Connyland in der Schweiz. Es war eine tolle Erfahrung mit diesen überaus schlauen Tieren! Martin Tomczyk und Christina Surer waren auch dabei", berichtet er.

Das vergangene Wochenende war für ihn etwas Besonderes, auch wenn er wieder einmal zum Zuschauen verdammt war: "An Spa habe ich ja gute Erinnerungen", so Klien. Diese Erinnerungen wären: "Meine ersten WM-Punkte mit Rang sechs im Jaguar 2004 und natürlich der Sieg beim 1.000-Kilometer-Rennen 2009 mit Peugeot. Dort kann man als Fahrer noch einen Unterschied ausmachen."

"Monza ist wiederum auf eine andere Weise beeindruckend", erklärt er. "Die alten Gebäude, die Ziegelmauern am Streckenrand, die man im Fernsehen nie so deutlich sieht, und natürlich die fanatischen Fans. Für einen Ferrari-Fahrer muss der Druck bei diesem Rennen unermesslich groß sein. Irgendwie schade, dass diese Klassiker immer weniger werden."

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