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Der Wirbel um die angebliche Strecke in Bulgarien wird größer

06. September 2010 - 15:56 Uhr

Die Geschichte um die angeblichen Rennstreckenpläne in Bulgarien, bezahlt von Geldern aus Abu Dhabi, nimmt immer groteskere Formen an

Start in SpaStart in Spa
In Bulgarien werden in naher Zukunft keine Formel-1-Motoren dröhnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es wird in nächster Zeit keine Rennstrecke in Bulgarien geben, die mit Geldern aus Abu Dhabi finanziert wird. Das steht fest. Der Wirbel um die angeblichen Bauvorhaben wird aber immer größer und nimmt langsam groteske Formen an. Die Firma Emirates Associated Business Group wurde ursprünglich als staatliches Unternehmen vorgestellt. Ihr Präsident Mohameds Andul Jalil Al Blouki wurde mit der regierenden Familie in Zusammenhang gebracht. Beides stimmt nicht.

Im Hintergrund geht es sogar schlimm zu. Ein Vertreter der Gruppe aus Abu Dhabi war nach Bulgarien gereist, nachdem er ein Angebot per E-Mail bekommen hat, die Geschichte gegen eine Zahlung von 94 Millionen Dollar (umgerechnet rund 73 Millionen Euro) fallen zu lassen. In einem weiteren Schreiben wurde seiner Tochter gedroht, die mit nach Sofia gereist war.

Erste Ermittlungen haben bereits Erfolg gebracht. So geht Bulgariens Innenminister Zwetan Zwetanow davon aus, dass die verfassten Texte "nicht mit einer kriminellen Tätigkeit in Zusammenhang gebracht werden." Es soll sich dabei "um einen Scherz" von zwei im Ausland lebenden Bulgaren handeln, wie die 'dpa' berichtet. Dabei soll es sich um Computer-Spezialisten und Formel-1-Fans handeln.

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