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Schumacher: Ein Fahrerkommissar ist genug

30. August 2010 - 15:35 Uhr

Michael Schumacher und Nico Rosberg begrüßen, dass ein Ex-Fahrer die Rennkommissare verstärkt, zwei oder mehr brauche es aber nicht

Nigel Mansell
Nigel Mansell war in Spa-Francorchamps der vierte Rennkommissare der FIA
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Eine der ersten (und am positivsten aufgenommenen) Entscheidungen des neuen FIA-Präsidenten Jean Todt war, die drei Rennkommissare an den Formel-1-Wochenende mit jeweils einem Ex-Rennfahrer zu verstärken. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass in schwierig zu beurteilenden Fällen nicht nur die rein juristische, sondern auch die praktische Seite berücksichtigt wird.

Michael Schumacher ist der Meinung, dass das sinnvoll ist: "Ich finde es sehr wichtig, dass da jemand sitzt, der Erfahrung hat, denn in der Vergangenheit hat es Kommissare gegeben, die davor noch nie in einem Rennauto gesessen sind. Da ist es schwierig, unsere Sichtweise zu verstehen, aber ein Ex-Fahrer kann das besser", sagt der siebenfache Weltmeister.

Am vergangenen Wochenende in Spa-Francorchamps war Nigel Mansell der vierte Kommissar. Allerdings findet Schumacher, dass nicht drei Ex-Fahrer und nur ein gelernter Kommissar entscheiden sollten: "So ist es die richtige Kombination, ein Fahrer ist genug. Mehr Fahrer haben mehr Meinungen, sodass sie sich dann vielleicht nicht einigen können."

Auch Teamkollege Nico Rosberg hält die aktuelle Mischung für gut und ist sich "nicht sicher", ob noch mehr Fahrer in die Rennleitung berufen werden sollten: "Die Kommissare haben ja auch sehr viel Erfahrung, weil sie die Regeln sehr gut kennen", erklärt der Mercedes-Pilot. "Es ist aber wichtig, dass ein Fahrer dabei ist. Das hilft."

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