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Rindt-Ausstellung anlässlich des 40. Todestages

24. August 2010 - 14:16 Uhr

In Wien wird die Galerie Westlicht im September eine große Fotoausstellung zu Ehren von Jochen Rindt zeigen - Auch der Monaco-Siegerwagen ist dabei

Jochen Rindt
Unvergessen: Jochen Rindt hat die Formel 1 Ende der Sechzigerjahre geprägt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Vor 40 Jahren ist Jochen Rindt in Monza tödlich verunglückt. Der Österreicher war zu diesem Zeitpunkt schon der Held einer neuen Generation. In Wien zeigt die Galerie Westlicht nun eine große Fotoausstellung, die die Karriere des Weltmeisters von 1970 darstellt. Rund 140 Abbildungen werden gezeigt. Die Ausstellung läuft vom 3. bis 26. September.

Rindt wurde am 18. April 1942 in Mainz geboren, wuchs aber in Graz bei den Großeltern auf. Bei einem Besuch des Nürburgrings wurde die Leidenschaft für den Motorsport geweckt. Der Aufstieg folgte rasant. Bereits 1964 gab Rindt sein Debüt in Zeltweg. Daneben bestritt er viele Formel-2-Rennen und schlug die versammelten Weltmeister regelmäßig.

In der Formel 1 schaffte Rindt den Durchbruch beim Grand Prix der USA in Watkins Glen 1969. Von da an gab es kein Halten mehr. Berühmt ist bis heute sein Sieg in Monaco, als er Jack Brabham in einen Fehler hetzte. Der Australier verbremste sich in der letzten Kurve und der Sieg ging an Rindt.

Mit dem revolutionären Lotus 72 gewann Rindt ein Rennen nach dem anderen. Sein Vorsprung in der WM war so groß, dass er nach seinem Unfall nicht mehr eingeholt werden konnte. Rindt ist bisher der einzige posthume Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Den Pokal dafür übernahm damals seine Witwe Nina entgegen.

Am Eröffnungsabend der Ausstellung werden Nina Rindt und Jacky Ickx dabei sein. Außerdem werden der Siegerwagen aus Monaco gezeigt und der Lotus 69, mit dem Rindt sein letztes Formel-2-Rennen bestritten hat. Die Ausstellung wird von den neuen Filmen "Jochen Rindts letzter Sommer" von Eberhard Reuß und "Jochen Rindt lebt" von Christian Giesser begleitet.

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