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Virgin will "solide Fortschritte" mit der Jungfrau

28. Juli 2010 - 19:47 Uhr

Virgin will in Ungarn an die positiven Aspekte aus Hockenheim anknüpfen - Für Timo Glock ist Budapest eines der tollsten Rennwochenenden im Kalender

Lucas di Grassi, Timo Glock
Virgin möchte auch in Ungarn einen weiteren Schritt nach vorne machen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Virgin-Team möchte sich mit einer ansprechenden Vorstellung in Budapest in die Sommerpause verabschieden. Timo Glock und Lucas di Grassi sind optimistisch, nachdem sie am Rennsonntag in Hockenheim eine gute Performance zeigen konnten. Daran möchten sie nur eine Woche später in Ungarn anknüpfen. Zudem wird kontinuierlich am VR-01 weiterentwickelt, auch in Budapest hat das Team Neuerungen dabei.

"Der Hungaroring bietet eine schöne Mischung aus langsamen und schnellen Kurven und hat einen guten Rhythmus", sagt Glock über die Strecke in der Nähe von Budapest. "Es geht nonstop durch und wir drehen die ganze Runde über am Lenkrad, ohne die Hände einmal ausruhen lassen zu können. Es ist eine tolle Strecke, die mir Spaß macht. Im Verlauf des Wochenendes wird sie besser, da mehr Gummi darauf liegt. Von daher können die Rundenzeiten am Ende ziemlich anders sein als zu Beginn des Wochenendes. Das kann es schwierig machen, am Setup die richtigen Änderungen vorzunehmen."

Der Wersauer hat besonders schöne Erinnerungen an den Ungarn-Grand-Prix: 2008 holte er dort seinen ersten Podiumsplatz, nur eine Woche nach dem Horrorcrash von Hockenheim, bei dem er mit seinem Toyota in die Boxenmauer geknallt war. Doch auch die Donaumetropole selbst hat es Glock angetan: "Budapest ist eine fantastische Stadt und dort herrscht während des Wochenendes eine tolle Atmosphäre - es ist definitiv einer der besten Veranstaltungsorte im Kalender. Ich freue mich auf das Rennen. Wir haben am vergangenen Wochenende von der Performance her einen Schritt nach vorn gemacht. Aber wir müssen schauen, dass es in der Rennvorbereitung besser läuft, damit wir unsere Möglichkeiten maximal nutzen können."

"Wir müssen schauen, dass es in der Rennvorbereitung besser läuft, damit wir unsere Möglichkeiten maximal nutzen können."
Timo Glock

Teamkollege di Grassi hat zur Vorbereitung auf den Hungaroring wieder viel Zeit im Simulator verbracht. "Es ist eine körperlich ziemlich anstrengende Strecke, die ich aus der GP2 sehr gut kenne. Aber es macht viel Spaß, dort zu fahren", berichtet der Brasilianer. "Normalerweise ist es dort recht heiß, aber an diesem Wochenende könnte es dort wechselhaftes Wetter geben, was für Budapest eigentlich ungewöhnlich ist."

Di Grassi setzt ebenfalls auf die Fortschritte, die Virgin jüngst aufweisen konnte. So war auch er in Hockenheim im Rennen gut unterwegs, bevor ein Problem mit der Aufhängung das vorzeitige Aus bedeutete: "Das Positive ist, dass das Auto eine gute Performance hat und dass unsere Pace gut ist. Von daher kann ich zuversichtlich sein, hier ein gutes Rennen zu haben und hoffentlich vor Lotus ins Ziel zu kommen."

Das erhofft sich auch Technikchef Nick Wirth: "Ungarn ist eine Strecke, auf der wir unseren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen können. Wir sind entschlossen, solche Probleme zu vermeiden, die uns in Hockenheim daran gehindert haben, ein gutes Qualifying zu haben. Die Streckencharakteristik sollte uns helfen, im Vergleich zu unseren Konkurrenten unter den neuen Teams einen guten Auftritt hinzulegen. Unsere Entwicklungsjungs haben für diese Strecke weitere Upgrades dabei und ich weiß, dass beide Fahrer und ihre Crews sehr motiviert sind. Also hoffen wir auf ein weiteres Wochenende mit soliden Fortschritten."

Und Virgin-Teamchef John Booth wünscht sich einfach eine starke Ungarn-Performance, "als Belohnung für die unglaublich harte Arbeit, die in unserer Debütsaison von jedem Einzelnen im Team geleistet wurde."

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