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Toro Rosso und der ungarische Fitnesstest

27. Juli 2010 - 10:01 Uhr

Jaime Alguersuari kehrt in Budapest zurück an den Ort seines Formel-1-Debüts und weiß wie Sébastien Buemi, dass dort vor allem eine gute Konstitution gefragt ist

Jaime Alguersuari
Jaime Alguersuari gab vor einem Jahr in Ungarn sein Debüt als Formel-1-Pilot
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Jaime Alguersuari ist der Hungaroring eine ganz besondere Rennstrecke: Denn hier hat er vor einem Jahr sein Debüt in der Formel 1 gegeben, als er bei Toro Rosso den ausgemusterten Sébastien Bourdais ersetzte. Nun ist ein Jahr vergangen und der junge Spanier kehrt gereift und vor allem fitter zurück nach Budapest.

"Im vergangenen Jahr war der ungarische Grand Prix mein Debüt in der Formel 1 und woran ich mich noch am besten erinnere, ist die Tatsache, dass ich das Ziel erreicht habe", sagt Alguersuari rückblickend. "Das war das Härteste, was ich je erlebt hatte. Auf eine gewisse Art und Weise hat es Spaß gemacht, denn ich habe mir keine Gedanken über meine Rundenzeiten oder meine Position gemacht, ich bin einfach nur gefahren."

"Es war ein großartiges Wochenende und ich hätte nicht gedacht, dass ich das Ziel erreichen würde", räumt der Spanier ein. "Denn der Hungaroring ist eine sehr anspruchsvolle Strecke ohne Geraden und vielen Kurven. Von daher hat man keine Zeit, um mal Luft zu holen. Und vor einem Jahr war ich noch nicht auf dem Fitnesslevel eines Grand-Prix-Fahrers. Ich freue mich darauf, jetzt dorthin zurückzukehren. Im vergangenen Jahr war ich so unerfahren, dass ich gespannt bin, wie ich die Strecke mit einem Jahr Erfahrung in der Formel 1 erleben werde."

"Es ist ein bisschen wie Monaco, außer dass man nicht in der Stadt fährt."
Sébastien Buemi

Auch Teamkollege Sébastien Buemi kennt die schwierigen Eigenheiten des Hungarorings. "Es ist eine ungewöhnliche und sehr enge Strecke. Es ist ein bisschen wie Monaco, außer dass man nicht in der Stadt fährt, da man eine Menge Downforce braucht. Höchstgeschwindigkeiten sind nicht so wichtig, da man die Downforce für die Kurven braucht", weiß der Schweizer.

Buemi gefällt auch das ganze Drumherum am Hungaroring: "Da ist immer richtig gute Stimmung, da viele Zuschauer kommen. Und noch dazu ist Budapest als Stadt fantastisch. Ich fahre sehr gern dort, auch wenn der Streckenbelag sehr uneben ist, was die Sache körperlich extrem anstrengend macht. Es ist aber ein Rennen, das Spaß macht, da wir nur einmal im Jahr auf eine solche Strecke kommen. Allerdings kann es schwierig werden, denn es gibt keine Gerade, sondern nur Recht-Links-Rechts-Kurvenfolgen. Da hat man keine Chance, aus dem Windschatten heraus zu überholen."

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