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Toro Rosso mit einigen Neuerungen im Gepäck

30. Juli 2010 - 16:56 Uhr

Die Scuderia Toro Rosso probierte am Freitag auf dem Hungaroring einige neue Aerodynamik-Teile aus und war deshalb über das Wetter glücklich

Jaime Alguersuari
Jaime Alguersuari blieb am Nachmittag komplett bei den neuen Teilen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Piloten der Scuderia Toro Rosso beendeten am Freitag das 2. Freie Training zum Großen Preis von Ungarn auf den Positionen 15 und 17. Im teaminternen Duell hatte dabei auf dem Hungaroring Jaime Alguersuari die Nase mit 2,382 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten vorn. Teamkollege Sébastien Buemi hatte am Ende 2,515 Sekunden Rückstand zu verzeichnen.

"Dies war ein nützlicher Tag, denn wir haben viele Elemente getestet und jede Menge Informationen zum Analysieren erhalten", so Alguersuari. "Da wir heute ein paar neue Komponenten bewertet haben, erwarte ich, dass wir morgen frühe dank Verbesserungen am Setup und der Balance des Autos weitere Fortschritte erzielen."

"Ich habe einen guten Longrun absolviert, was im Hinblick auf das Rennen am Sonntag nützlich ist. Was unsere Geschwindigkeit betrifft, so würde ich sagen, dass die vorliegenden Upgrades eine Verbesserung darstellen. Ich hoffe, dass sich dies in einer besseren Qualifying-Leistung als gewöhnlich bemerkbar macht."

"Die Traktion und das Bremsen scheint ganz gut zu sein. Die größte Schwierigkeiten habe ich in der Kurvenmitte, da der weichere Reifen vorne während des Longruns etwas Graining hatte. Wir müssen darüber nachdenken, was dies im Hinblick auf das Rennen zu bedeuten hat."

"Wir hatten ein intensives Programm", so Buemi. "Wir bewerteten verschiedene Teile am Auto. In der zweiten Einheit kehrte ich zu einigen der älteren Komponenten zurück, während Jaime bei den neuen blieb, um ein klares Bild zu erhalten. Nun müssen wir die Daten sorgfältig studieren, denn im Moment ist es schwierig zu sagen, welche Verbesserung die neuen Teile mit sich bringen."

"Wir hatten keine technischen Probleme, waren also in beiden Einheiten ohne Probleme unterwegs, was bedeutet, dass wir ein klares Verständnis für die Reifen haben. Wie gewöhnlich ist das Problem hier am ersten Tag, dass man von den Reifen nicht viel Haftung erhält, da der Asphalt schmutzig ist. Zunächst hatten wir also etwas zu kämpfen, auch wenn das Haftungsniveau sich auf den weicheren Reifen heute Nachmittag klar verbessert hat. Aber wir müssen bis morgen noch an der Verbesserung der Haftung hinten arbeiten."

"Es gab ein paar neue Aerodynamik-Komponenten, die wir zu bewerten hatten", so Chefingenieur Laurent Mekies. "Einige davon hatten wir bereits zuvor getestet, andere gingen heute das erste Mal an das Auto. Es ist gut, dass wir einen vollen Tag trockenes Wetter hatten, angesichts der Tatsache, dass es in der Umgebung ein paar Schauer gab. Dies hat unserer Bewertungsarbeit an der Aerodynamik geholfen."

"Abgesehen davon war es die übliche Arbeitsliste an einem Freitag: wir bewerteten die beiden Reifen-Typen, und sie haben beide sehr konstante Leistungen gezeigt. Den Rest der Zeit über verbrachten wir mit der Arbeit am Setup. Dabei führten wir den üblichen Longrun durch, den wir mit Jaime vollführten. Zudem arbeiteten wir auch an der Leistung auf einer Runde."

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