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Red-Bull-Frontflügel: Ein Kompliment an die Techniker
Red.Bull-Teamchef Christian Horner fühlt sich geehrt, weil die Konkurrenz sich immer wieder Details am RB6 abschaut
(Motorsport-Total.com) - In der Formel 1 wird erneut über Technik im Grenzbereich des Reglements diskutiert. Im Visier der Kritiker ist aktuell der Frontflügel von Red Bull, der sich offenbar an den Seiten extrem nach unten biegt und so mehr Abtrieb erzeugt. Die FIA prüfte den Flügel am RB6, ebenso am Ferrari F10. Die Techniker des Automobil-Weltverbandes beanstandeten die Elemente jedoch nicht. Derzeit rästelt die Konkurrenz noch, wie sich solche flexiblen Flügel legal realisieren lassen.
"In dieser Woche ist es der Frontfügel, in der Woche davor war es der Diffusor, davor die Aufhängung und die Bodenfreiheit. Es gibt immer wieder irgendetwas", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner über die kritischen Blicke der Konkurrenz. "Wir sind sehr glücklich, dass wir ein schnelles und regelkonformes Auto haben. Wenn andere die Legalität anzweifeln, dann darf man es eher als Kompliment an unsere Technikabteilung verstehen."
Seit Monaten wird über den enormen Speed des Red Bull RB6 gerätselt, immer neue Erklärungsversuche kamen auf. "Es gibt da keine Wunderwaffe, sondern es ist einfach die Kombination von tollen Elementen", erklärt Horner mit einem Lächeln. Er werte all die Kopierversuche und Gerüchte als Kompliment. "Unser Auto stand zehnmal auf der Pole-Position. Das ist der Ertrag toller Arbeit der Mannschaft", so der Red-Bull-Teamchef.











