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Hülkenberg: Wir Neulinge beginnen immer mit Rückstand

23. Juli 2010 - 19:23 Uhr

Der Williams-Pilot erklärt, womit er als Formel-1-Neuling zu kämpfen hat, und ob er ebenfalls Fortschritte beim britischen Rennstall ausmachen kann

Nico Hülkenberg
Hülkenberg ist es ins Gesicht geschrieben: In der Formel 1 ist Selbstkritik angebracht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit großen Vorschusslorbeeren war Nico Hülkenberg in die Formel-1-Saison 2010 gestartet. Nach den ersten zehn Rennen hat der Deutsche zwei WM-Punkte auf dem Konto, Teamkollege Rubens Barrichello 29.

Teamchef Frank Williams erklärte kürzlich, dass er von seinem jungen Piloten noch mehr sehen möchte, bevor er im Hinblick auf das kommende Jahr eine Entscheidung trifft. Der Rennfahrer aus Emmerich steht also durchaus unter Druck.

Der 22-Jährige musste dieses Jahr schon viele Strecken lernen - der Hockenheimring gehört nicht zu den unbekannten Kursen: "Es ist immer besser, wenn man auf eine Strecke kommt, welche man wie diese hier in Hockenheim sehr gut kennt. Das ist auch bei ein paar anderen Strecken der Fall. Aber man muss damit zurechtkommen. Jeder Neuling hat dasselbe Problem."

"Man kann jedoch ziemlich viel trainieren: drei Stunden am Freitag, eine Stunde Training am Samstag - bis man zum Qualifying kommt, sollte man vorbereitet sein. Man muss zunächst einmal den Kurs lernen, dann kann man damit beginnen, am Setup zu arbeiten. Damit fängt man etwas später an als die erfahrenen Fahrer. Wir liegen immer etwas zurück, aber dies ist keine Ausrede oder ein Grund dafür, hinten zu liegen."

Nicht nur deswegen freut sich der Williams-Pilot auf sein Heimrennen: "Wir hatten einen positiven Freitag. Zudem habe ich an Hockenheim gute Erinnerungen. Ich mag diesen Ort. Er ist einfach etwas privater. Ich fühle mich etwas mehr zu Hause und freue mich darauf."

Hinzu kommt, dass Williams in den vergangenen Rennen deutlich konkurrenzfähiger war: "Auch ich kann hier definitiv Fortschritte sehen. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder, welche besser werden. Wir haben das Auto verbessert und ich habe mich selbst verbessert."

"Seit ein paar Rennen sind wir konkurrenzfähiger. Für uns ist es sehr positiv, das zu sehen. Aber wir müssen mit dieser Geschwindigkeit weiter entwickeln, wenn wir dort bleiben wollen, wo wir uns im Moment befinden, oder in der Startaufstellung noch weiter nach vorne kommen wollen."

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