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Häkkinen: "Es ist nicht einfach für Michael"

26. Juli 2010 - 08:05 Uhr

Der frühere Formel-1-Fahrer Mika Häkkinen verfolgt das Comeback von Michael Schumacher sehr intensiv und wünscht dem Deutschen viel Erfolg

McLaren
Mika Häkkinen verfolgt interessiert, wie sich sein früherer WM-Gegner verkauft
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Sky) - Zum Ende der 1990er-Jahre trafen sie sich auf der Rennstrecke, um die WM-Titel der Formel 1 unter sich auszumachen. 2010 ist einer von beiden ein interessierter Zaungast im Motodrom von Hockenheim, während der andere erstmals seit 2006 wieder auf dem Rennkurs in Baden-Württemberg unterwegs ist. Mika Häkkinen und Michael Schumacher verbindet aber auch jetzt noch einiges.

Zum Beispiel der Mercedes-Stern auf der Teamkleidung, denn Häkkinen war am Wochenende auf Einladung des Silberpfeil-Teams in Hockenheim, um das Renngeschehen hautnah zu erleben. Dabei konnte der Finne seinem ehemaligen Titelrivalen genau über die Schultern schauen. Dass Schumacher 2010 in die Formel 1 zurückgekehrt ist, hält Häkkinen für "eine interessante Geschichte".

"Ich finde das toll", sagt der ehemalige McLaren-Fahrer am Rande des Grand Prix' von Deutschland. "Michael hat allerdings nicht allzu viel Glück. Zudem ist es nicht gerade einfach für ihn, weil einige junge Burschen mitmischen", so der zweimalige Formel-1-Weltmeister, der nach seinem Rücktritt noch einige Saisons in der DTM zubrachte. Seither nimmt Häkkinen eine Beobachterrolle ein. (Hier geht es zu unserer DTM-Rubrik.)

Dem "fliegenden Finnen" ist in dieser Eigenschaft nicht entgangen, dass sich die "Königsklasse" seit seiner aktiven Zeit und den großen Duellen mit "Schumi" stark gewandelt hat: "In den vergangenen Jahren haben sich einige Dinge verändert. Der Wettbewerb ist ungeheuer eng", meint Häkkinen im Hinblick auf Schumachers bislang recht bescheidene Leistungen. "Ich wünsche ihm aber alles Gute."

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