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HRT mit der roten Laterne

31. Juli 2010 - 16:56 Uhr

Die beiden Piloten des HRT-Teams belegten im Qualifying die letzten Plätze, bei Sakon Yamamoto war wohl noch etwas mehr drin

Sakon Yamamoto
Ein kleiner Fahrfehler kostete Sakon Yamamoto eine bessere Position
© HRT

(Motorsport-Total.com) - Das HRT-Team musste sich in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests mit den beiden letzten Positionen zufrieden geben. Bruno Senna hatte im teaminternen Kampf die Nase vor Teamkollege Sakon Yamamoto, der jedoch lediglich um 0,062 Sekunden langsamer war.

"Das war heute ein etwas frustrierendes Qualifying", so Senna. "Wir hatten das Potenzial, um weiter vorne zu sein. Wir haben an diesem Wochenende mit dem Setup herum experimentiert, da wir den sich ändernden Streckenbedingungen hinterher arbeiteten. Das Auto war im Qualifying schwierig zu fahren, und wir müssen uns die Daten anschauen und herausfinden, was wir im Hinblick auf das morgige Rennen tun können."

"Ich bin mit diesem Ergebnis für das Team ziemlich glücklich", so Yamamoto. "Es hat wirklich hart gearbeitet und mir ein gutes Auto zur Verfügung gestellt. Die Streckenbedingungen haben sich im Vergleich zur Trainingseinheit am Morgen verändert und es war etwas rutschig. In der Konsequenz war es ein herausforderndes Qualifying."

"Ich hätte ein besseres Ergebnis erzielen können, aber unglücklicherweise verlor ich im letzten Sektor meiner schnellsten Runde etwas Zeit. Abgesehen davon konnten wir uns während des gesamten Wochenendes verbessern. Wir freuen uns auf das morgige Rennen, welches ein langes wird. Ich werde versuchen, von Beginn bis zum Ende konzentriert zu bleiben, und meine beste Leistung zu zeigen."

"Heute hat Sakon Yamamoto eine gute Leistung gezeigt", so Teamchef Colin Kolles. "Leider hat er sich jedoch im letzten Sektor seiner letzten Runde einen Fehler erlaubt, welcher ihn dreieinhalb Sekunden gekostet hat. Er hat sich während des Wochenendes kontinuierlich gesteigert und war früh in den Trainings auf Geschwindigkeit."

"Bruno Senna fuhr seine beste Rundenzeit auf seinem zweiten Versuch auf den weichen Reifen. Morgen wird es ein langes und körperlich anstrengendes Rennen geben, da die Temperaturen auf diesem technischen Kurs hier in Ungarn hoch sein werden."

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