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Großer Stolperstein für 13. Formel-1-Team

12. Juli 2010 - 14:54 Uhr

Die FIA fordert bei Neueinsteigern ab sofort wieder eine horrende Kaution: 13. Team müsste 19 Millionen Euro hinterlegen

Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)
Bernie Ecclestone und die FIA wollen neue Teams zur Kasse bitten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Angeblich haben sich mit Epsilon Euskadi, Stefan, Durango und der amerikanischen Cypher-Gruppe gleich vier Interessenten um den 13. Startplatz ab 2011 beworben. Im August will die FIA bekanntgeben, wer als neue Mannschaft im kommenden Jahr zusteigen darf. Ursprünglich hatte auch die französische Formelsport-Truppe ART Interesse bekundet, doch Nicolas Todt und Frédéric Vasseur zogen ihre Bewerbung wieder zurück.

Der späte Zeitpunkt der Bekanntgabe durch die FIA sorgt ohnehin derzeit schon für Unmut, denn die Vorbereitungszeit des neuen Teams wäre somit enorm kurz. Nun legt der Automobil-Weltverband noch einmal nach: Die neue Mannschaft soll zunächst eine Kaution von 19 Millionen Euro in Paris hinterlegen, sonst gibt es die Startberechtigung nicht.

"Wir haben denen gesagt, wenn sie die 19 Millionen nicht zahlen können, dann wollen wir sie nicht haben", bringt es Bernie Ecclestone im 'Evening Standard' auf den Punkt. "Wer das jetzt nicht hinbekommt, der wird wohl kaum am Start stehen können." Die FIA hatte ein solches Konzept schon früher verfolgt. Neue Teams mussten Geld hinterlegen, das ihnen im Verlauf mehrerer Saisons schrittweise wieder ausbezahlt wurde.

Ecclestone und die FIA wollen mit dem Schritt gewährlisten, dass nur finanzkräftige Teams zusteigen, die sich dann auch noch für viele Jahre in der Formel 1 verpflichten. Für den Formel-1-Boss steht indes auch fest, dass die aktuelle Prozedur bei Einführung neuer Regeln (Arbeitsgruppe, Formel-1-Kommission, FIA-Weltrat) nicht angemessen ist. "Es kann nicht sein, dass die Teams die Regeln machen. Vielleicht sollte eine eine Gruppe machen, die unabhängig von Teams und FIA ist."

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