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Ecclestone will frühestens mit 100 in Rente gehen

29. Juli 2010 - 11:58 Uhr

Im Oktober feiert Bernie Ecclestone seinen 80. Geburtstag - Doch der Formel-1-Zampano denkt noch lange nicht ans Aufhören

Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)
Bernie Ecclestone: "Ich schau doch nur nach den kommerziellen Rechten"
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Einen dreifachen Bypass hat er sich bereits vor über zehn Jahren legen lassen und im Oktober feiert er seinen 80. Geburtstag - doch Bernie Ecclestone verschwendet noch keinen Gedanken an die Rente. "Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher", so der Formel-1-Boss gegenüber der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'.

Ohnehin scheint Ecclestone dem Älterwerden vor allem Positives abgewinnen zu können. "Das ist doch gut. Wenn man 30 ist, muss man vorsichtig sein, was man tut und sagt, weil man ja noch eine lange Zeit vor sich hat. Wenn man älter ist, kann man die Dinge schon etwas leichter nehmen."

Dass der frühere Brabham-Teamchef sehr meinungsfreudig ist, hat er auch in der jüngsten Diskussion über die neuen Formel-1-Teams bewiesen. "Meiner Meinung nach sind derzeit in der Formel 1 ein paar Teams, die nicht dort sein sollten. Es sind einige etwas überfordert im Moment. Ich wäre nicht überrascht, wenn es ein bis zwei Teams nicht bis zum Ende der Saison durchhalten", so Ecclestone im 'Daily Telegraph'.

Demnach würden ihn die neuen Teams nur Geld kosten, brächten aber keinen Gegenwert. Es ist kein Geheimnis, dass Ecclestone den Neueinsteigern mit einer Anschubfinanzierung unter die Arme gegriffen hat. HRT, Virgin und Lotus sind also gewissermaßen von ihm abhängig. Doch Ecclestone spielt seine Rolle in der 'FAZ' herunter. "Macht? Bedeutet mir nichts. Gar nichts. Ich schau doch nur nach den kommerziellen Rechten der Formel 1."

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