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Marko übt Kritik an Ex-Red-Bull-Manager

Es läuft derzeit bei Red Bull - auch, weil man sich 2007 von Dany Bahar getrennt hat, wie Motorsportkonsulent Helmut Marko vermutet...

Dany Bahar
Dany Bahar steht bei Helmut Marko nicht mehr allzu hoch im Kurs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Red Bull führt seit dem Doppelsieg in Monte Carlo beide WM-Wertungen an, aber in der momentanen Euphorie um das österreichisch-britische Team wird oft vergessen, dass hinter dem Projekt ein fünfjähriges Aufbauprogramm steht, das mit dem - oder eigentlich schon einige Monate vor dem - Grand Prix von Australien 2005 begonnen hat. Heute werden die Früchte dafür geerntet.

Einfach war es nicht immer, besonders in den Anfangsjahren sowie vor und zu Beginn der Ära Adrian Newey. Helmut Marko hat eine Ursache für die Anlaufschwierigkeiten erkannt: "Man muss schon sagen, dass wir in der Zeit, als der Herr Dany Bahar bei uns war, einen Durchhänger hatten", wird Red Bulls Motorsportkonsulent von der 'Sportwoche' zitiert. "Erst mit seinem Abgang konnten wir eine richtig gute Strukturumformung machen."

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Bahar war firmenintern lange Zeit so etwas wie die "rechte Hand" von Dietrich Mateschitz und als solche einer der wichtigsten Verhandler, als Jaguar und Minardi übernommen wurden. Anfang 2007 verließ er jedoch das Unternehmen - nicht ganz freiwillig, wie damals gerüchteweise zu hören war. Bahar wechselte dann zunächst zu Ferrari; inzwischen ist er Geschäftsführer von Lotus - des Sportwagenherstellers, nicht des gleichnamigen Formel-1-Teams.

Ohne Bahar läuft es derzeit wie am Schnürchen für Red Bull: "Monaco, das ist das Ausnahmerennen, von allen Parametern her, und bis dato waren wir hier nie richtig schnell, trotz des Podiums 2006", freut sich Marko umso mehr über den Triumph am vergangenen Wochenende. "Das zeigt uns, dass wir überall schnell sein können - auch wenn wir aufpassen müssen, wenn wir nach Valencia oder Monza kommen, denn das sind die reinen Powerstrecken."

Auf denen Red Bull schon im Vorjahr Probleme hatte. Apropos Probleme: Sebastian Vettel stand in Barcelona und Monte Carlo völlig unerwartet in Mark Webbers Schatten. Im Team will man noch nicht an eine Trendumkehr glauben (Marko: "Am Beginn der Saison hatte Webber auch solche Tage"), aber eines ist klar: "An der Unterlegenheit in den letzten zehn Tagen knabbert er", so Marko nach dem Doppelsieg in Monte Carlo.

"Wir haben ein Auto, das vom Abstimmungsverhalten her nicht supereinfach ist. Alles, was am Limit ist, ist von der technischen Seite her schwerer zu handeln. Da hat Webber zuletzt die bessere Basis gefunden und das gut umgesetzt", erklärt der Österreicher. "Mark ist technisch sehr, sehr stark. Ich will das jetzt nicht auf Glück reduzieren, aber da kommen viele Parameter zusammen. Wenn da eine Kleinigkeit nicht stimmt, kannst du das Auto schon nicht mehr auf Pole stellen."

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