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Webber genießt die Außenseiterrolle

11. März 2010 - 09:18 Uhr

Red-Bull-Pilot Mark Webber rechnet sich ebenso gute Chancen aus wie sein Teamkollege Sebastian Vettel: "Wenn er Favorit ist, müsste ich auch einer sein"

Mark Webber
Mark Webber will an die guten Leistungen des Vorjahres anknüpfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Selten war die Liste von Sieg- und Titelkandidaten vor dem Beginn einer Formel-1-Saison so lang wie in diesem Jahr. Das Ferrari-Duo, die Weltmeister im McLaren, Michael Schumacher und Sebastian Vettel werden derzeit am häufigsten genannt. "Das schmerzt mich gar nicht", sagt Mark Webber, der sich ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählt. Der Australier hatte immerhin im vergangenen Jahr zwei Grands Prix gewinnen können.

An die guten Leistungen von 2009 möchte der Red-Bull-Pilot anschließen. "Wenn Sebastian ein Favorit ist, dann müsste ich eigentlich auch einer sein", erklärt der 33-Jährige im 'Daily Express'. Wenn es um die Mannschaft von Teamchef Christian Horner geht, dann sehen viele Fans und Fachleute Vettel vorne. Immerhin hatte der Heppenheimer den Titel im vergangenen Jahr nur knapp verpasst. "Ich war lange Zeit in der Rolle des Jägers, habe es aber nicht geschafft", so Webber.

Seine Chancen seien allerdings genauso gut wie die seines Teamkollegen, meint der Australier. Unterstützung bekommt Webber aus dem Team, wo man immer wieder betont, dass man beiden Piloten die gleichen Voraussetzungen bietet. "Es wird ein harter Kampf mit vielen verschiedenen Rennsiegern. Teams und Piloten müssen sehr konstant sein", sagt der erfahrene Red-Bull-Fahrer. "Ich akzeptiere die Rolle des Außenseiters, sie gefällt mir."

"Es ist ganz normal, dass die Leute zuerst Jenson, Lewis, Michael, den jungen Sebastian oder Massa nennen, der schon um die WM gekämpft hat", meint Webber. Und weiter: "Auch bei Alonso ist es klar, weil der immerhin schon zwei Titel geholt hat. Ich bin allerdings in diesem Jahr mental und körperlich deutlich besser drauf. Ich erinnere mich noch an den Barcelona-Test im vergangenen Jahr, als ich nur hoffte, dass mein Bein besser wird. Mental hat mich das damals vielleicht etwas aus der Bahn geworfen."

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