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Schumacher nach Comeback "sehr, sehr happy"

15. März 2010 - 11:02 Uhr

Superstar Michael Schumacher ist auch am Tag nach dem großen Comeback zufrieden mit seiner Leistung: "Fühle mich extrem gut"

Michael Schumacher
Helm ab: Michael Schumacher lieferte eine fehlerfreie Leistung ab
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am Tag eins nach dem Comeback von Michael Schumacher wundern sich manche Medien schon, wo der siebenfache Weltmeister während seiner Pause sein Talent liegen gelassen hat, dabei sind sich alle Experten einig: Was der 41-Jährige am vergangenen Wochenende in Bahrain gezeigt hat, war ein durchaus respektabler Einstand.

Schumacher zog zwar im Stallduell mit Nico Rosberg ohne Zweifel den Kürzeren, war aber recht nahe an der vorläufigen Mercedes-Speerspitze dran. Daher konnte er gut schlafen: "Auch heute, einen Tag nach meinem Comeback-Rennen, fühle ich mich extrem gut. Von der Fitness her war dieses Rennen überhaupt kein Thema für mich, da fand ich es gar nicht anstrengend. Das liegt aber auch daran, dass die Reifen bei dieser Hitze nicht mehr Tempo hergeben."

"Aber alles in allem muss ich sagen: Dafür, dass ich drei Jahre komplett draußen war und zur Vorbereitung nicht viel fahren konnte, bin ich sehr, sehr happy und stolz darauf, wie es gelaufen ist. Es wäre ja vermessen anzunehmen, ich käme da hin, setze mich ins Auto und fahre allen um die Ohren - ich jedenfalls hatte das nicht angenommen", versucht der Routinier, die vermessenen Erwartungen ein wenig in die richtige Perspektive zu setzen.

Schumacher verlor in den Freien Trainings und im Qualifying jeweils gefühlte drei Zehntelsekunden auf Rosberg, kündigte aber bereits am Samstag an, dass er sich im Renntrimm voraussichtlich wohler fühlen werde. Und tatsächlich: Seine schnellste Rennrunde am Sonntag war sogar um ein paar Tausendstelsekunden flotter als die des um 17 Jahre jüngeren Teamkollegen im zweiten Mercedes-Silberpfeil.

"Schön war, dass ich vor dem Rennen sehr ruhig und relaxed war - wie früher eigentlich auch", gibt Schumacher zu Protokoll und fügt an: "Das Einzige, was ich diesmal nicht geschafft habe, war vor dem Start kurz zu schlafen - die Fotos und die Fahrerparade im Vorfeld dauerten so lange, dass ich erst sehr spät in die Box zurück kam und wir dann direkt mit der Vorbereitung auf das Rennen beginnen mussten."

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