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Moss: Kreuzfahrt fällt ins Wasser

10. März 2010 - 18:56 Uhr

Stirling Moss meldet sich nach seinem Sturz in einen Aufzugschacht aus dem Krankenbett zu Wort: "Wenn ich doch nur aufgepasst hätte..."

Stirling Moss
Stirling Moss hat auch in seinem Leben als aktiver Rennfahrer oft Pech gehabt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Stirling Moss haftet der zweifelhafte Titel "Schnellster Formel-1-Pilot, der niemals Weltmeister wurde" seit vielen Jahren an. Der 80-Jährige wird sein Pech offenbar auch im hohen Alter nicht los. Moss stürzte am vergangenen Samstag in einen Aufzugschacht und zog sich Brüche an beiden Knöcheln, an einem Fuß und an der Wirbelsäule zu. "Die Tür zum Lift öffnete sich, ich ging hinein", beschreibt der Ex-Formel-1-Star.

"Der Fahrstuhl hatte leider in der Etage über uns gehalten und trotzdem hatte sich fälschlicherweise die Tür geöffnet. Ich ging blindlings hinein und landete unsanft auf dem Boden des Fahrstuhlschachts", erklärt Moss. Die Ambulanz sei "im Renntempo" gekommen, er sei vom medizinischen Personal bestens versorgt worden. Zwecks einer Operation war der 80-Jährige später ins Princess-Grace-Krankenhaus verlegt worden, wo er derzeit im Zimmer 222 liegt.

"Wie vielleicht einige von euch wissen, haben meine Frau Susie und ich zum 30. Hochzeitstag im kommenden Monat eine Kreuzfahrt gebucht", berichtet Moss. Diese Fahrt mit dem Traumschiff fällt allerdings nach dem Albtraum im Fahrstuhlschacht nun ins Wasser. "Ich bekomme Mittel zur Blutverdünnung, damit ich nicht noch eine Thrombose bekomme. Erst in sechs oder acht Wochen darf ich meine Füße wieder belasten."

"Es wird das sechste oder siebte Mal in meinem Leben sein, dass ich mich im Rollstuhl durch die Gegend schieben lassen muss. Das ist langweilig", meint Moss, der offenbar seine gute Laune nicht verloren hat. "Glücklicherweise haben wir den Rollstuhl nach dem letzten Zwischenfall nicht verkauft. Die ganze Geschichte ist riesig großer Mist. Wenn ich doch nur besser aufgepasst hätte, dann wäre es nicht passiert. Es war mein Fehler."

Der Brite bedankt sich bei allen Menschen, die nach seinem neuerlichen Unfall Genesungswünsche ausrichten ließen. Er wundere sich, dass er in seinem Alter als ehemaliger Pilot noch so viele Freunde habe. "Ich bin noch nicht ganz sicher, wann ich wieder nach Hause kann, aber auf jeden Fall muss dann der Fahrstuhl wieder funktionieren. Sonst komme ich mit dem Rollstuhl niemals dort hoch...

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