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Künast: Formel 1 ist ein "Anachronismus"

13. März 2010 - 08:15 Uhr

Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Bundestag, ist kein Fan der "Fahrzeuge aus dem vorletzten Jahrhundert"

Renate Künast
Renate Künast kann der Formel 1 kaum etwas Modernes abgewinnen
© Bündnis90/Die Grünen

(Motorsport-Total.com) - In Bahrain beginnt die neue Formel-1-Saison, allen voran durch das Comeback von Michael Schumacher medial immens begleitet. Für Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, ist die Formel 1 aber ein "Anachronismus".

"Ich halte das ja für einen Anachronismus. Das ist so eine Darstellungsweise, hochpatente Darstellungsweise mit diesen Fahrzeugen aus dem vorletzten Jahrhundert", erklärte sie in der 'Leipziger Volkszeitung'.

Mercedes, die gerade erst mit einem eigenen Werksteam antreten, empfahl sie den Rückzug aus der Königsklasse. "Besser wäre es, Mercedes spart das Geld, investiert es in Elektroautos und folgt BMW. BMW hat es ja aufgegeben, bei der Formel 1 mitzumachen, weil sie erkannt haben, dass das nicht die Zukunft des Autos ist", fuhr sie fort.

Auch abseits der Technik sieht Künast wenig Schmeichelhaftes an der Formel 1. So tauge auch Rückkehrer Schumacher nicht als Idol. "Mir fällt auf, der Mann wohnt und versteuert in der Schweiz", erklärte sie.

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