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Horner erwartet ein "faszinierendes" Rennen

14. März 2010 - 12:31 Uhr

Weil niemand weiß, wer auf welche Reifenstrategie setzt, erwartet Red-Bull-Teamchef Christian Horner einen hochinteressanten Saisonauftakt

Christian Horner
Red-Bull-Teamchef Christian Horner blickt dem Rennen optimistisch entgegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Red Bull steht mit Sebastian Vettel auf der Pole-Position und mit Mark Webber in der dritten Reihe, doch weil Tankstopps in diesem Jahr nicht mehr erlaubt sind, wagt kaum jemand, den Rennverlauf vorherzusagen. Viel wird davon abhängen, wie sehr die Autos ihre Reifen schonen - und das war zumindest im Vorjahr keine Red-Bull-Stärke.

Aber Christian Horner macht sich deswegen keine Sorgen: "Wir sind recht zufrieden", sagt der Teamchef von Vettel und Webber. "Natürlich ist es eine Reise ins Unbekannte, aber der beste Startplatz ist auf jeden Fall die Pole-Position. Ich bin schon gespannt auf die Strategien, wie sich die Reifen mit vollen Tanks verhalten werden. Das wird sehr interessant. Ich freue mich schon auf ein faszinierendes Rennen!"

"Wir wissen nicht, was die anderen tun", fährt er fort. "Mit den Tankstopps wusste man wenigstens, wann die Gegner zum ersten Mal reinkommen müssen, aber jetzt können sie jederzeit an die Box kommen. Wir haben diesbezüglich natürlich in der Fabrik jede Menge Simulationen durchgeführt, haben Rennen als Team simuliert, aber einige Fragen kannst du nicht beantworten. Nur: Mit einem schnellen Auto hast du immer Möglichkeiten."

"Theoretisch", prognostiziert der 36-Jährige, "müsste Adrian Sutil das Rennen anführen, wenn er innerhalb von 25 Sekunden mit dem Führenden bleiben kann. Er hat die harten Reifen. Ob das die beste Strategie ist, ist aber eine andere Frage, aber er wird mit dem harten Reifen länger draußen bleiben können. Wo er dann nach seinem Boxenstopp wieder rauskommt, kann niemand vorhersagen. Niemand hat eine Kristallkugel."

Mit der Performance im Qualifying ist Horner "sehr glücklich". Auch für das Rennen erwartet er sich viel: "Wir haben im Winter ziemlich viel am Setup gearbeitet und wir haben das Gefühl, dass wir am Freitag sehr schonend mit den Reifen umgegangen sind. Ich glaube nicht, dass unser Verschleiß höher ist als der eines anderen Teams. Ferrari scheint sehr schonend mit den Reifen umzugehen, aber das war bei denen schon immer der Fall."

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