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Dyer: "Ein fantastisches Ergebnis"

14. März 2010 - 17:00 Uhr

Ferrari-Chefingenieur Chris Dyer ist begeistert: Ein Jahr nach dem überaus schlechten Auftakt seines Teams feierten die Roten einen starken Doppelsieg

Chris Dyer
Chris Dyer ist erleichtert und zufrieden: Ferrari ist zurück auf der Siegerstraße
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/Sky) - Schon im Sommer kannte man bei Ferrari nur ein Ziel: Die neue Rennsaison 2010 sollte ein Erfolg werden, denn das Jahr 2009 verlief so gar nicht nach Wunsch der Roten aus Maranello. Bei den Testfahrten wusste Ferrari bereits zu überzeugen, nun legten Fernando Alonso und Felipe Massa auch beim Saisonauftakt nach. Das Ferrari-Team startete mit einem Doppelsieg ins neue Rennjahr.

"Das ist ein wahrhaft fantastisches Ergebnis", findet Chefingenieur Chris Dyer. "In den vergangenen sechs Monaten haben alle Beteiligten wirklich unheimlich hart am neuen Auto gearbeitet. Zugleich ist es natürlich ein ausgezeichneter Einstand von Fernando bei unserem Team - und ein hervorragendes Comeback von Felipe", sagt der Australier im Hinblick auf die lange Verletzungspause des Routiniers.

"Im vergangenen Jahr waren wir schlicht und ergreifen nicht dort, wo wir eigentlich sein wollten. Wir setzen uns selbst schließlich einen hohen Standard. Diesen wollen wir in diesem Jahr erfüllen", kündigt der Ferrari-Sprecher an und stellt zufrieden fest: "Wir sind wieder da." An Sebastian Vettel und dessen Red Bull hätte sich das rote Fahrergespann aber vermutlich die Zähne ausgebissen, so Dyer.

"Es wäre wohl überaus schwierig geworden, ihn zu überholen. Vielleicht hatten wir die etwas bessere Geschwindigkeit. Wir kamen sehr gut mit unseren Reifen aus. Wir konnten am Ende des Rennens noch einmal attackieren. Ihn abzufangen wäre aber sicher dennoch sehr schwierig geworden", vermutet der Chefingenieur von Ferrari - letztendlich musste Vettel nach einem Defekt kleinbei geben.

Anders Michael Schumacher: Der deutsche Formel-1-Rückkehrer hatte während seines Comebacks mit keinerlei Schwierigkeiten zu kämpfen und fuhr am Ende als Sechster über die Ziellinie. Dyer, der früher als Renningenieur eng mit "Schumi" zusammen gearbeitet hat, hält dieses Resultat für einen ordentlichen Startpunkt: "Ich denke, mit dem heutigen Ergebnis darf er recht zufrieden sein."

"An diesem Wochenende hat man viel darüber gesprochen, dass Nico ihm davonfahren würde", sagt Dyer und verweist auf den Druck, der auf den beiden Silberpfeil-Piloten, aber speziell auf Schumacher lastet. Damit sei der 41-Jährige aber gut umgegangen. "Das ist ein guter Start", so Dyer zu Rang sechs. "In den kommenden sechs Monaten kann er nur besser werden. Er wird stark sein."

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