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Alonso sieht acht Titelanwärter

14. März 2010 - 21:37 Uhr

Ferrari-Pilot Fernando Alonso hat nach dem Auftakt in Bahrain vier Teams auf der Rechnung - Stallgefährte Massa ist "ein Rivale, aber kein Feind"

Fernando Alonso
Fernando Alonso siegte gleich bei seinem ersten Auftritt für den Ferrari-Rennstall
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Selbst nach dem überzeugenden Doppelsieg in der arabischen Wüste ist Fernando Alonso fest davon überzeugt: Die Konkurrenz wird Ferrari in diesem Jahr noch einen heißen Tanz um den Titel liefern, denn nach dem ersten Rennen sieht der zweimalige Weltmeister gleich acht potentielle WM-Fahrer. In erster Linie erwartet Alonso allerdings, dass er sich 2010 mit seinem Teamkollegen auseinander setzen muss.

"Felipe und ich sitzen im gleichen Auto, dementsprechend wird es Rennen geben, die der eine gewinnt, und Rennen, die der andere siegreich beendet. Wichtig ist dabei nur, möglichst viele Punkte für das Team zu sammeln und am besten beide Ferrari-Piloten auf dem Podium zu haben", so Alonso nach dem Großen Preis von Bahrain. Von eventuellen Missstimmungen will der Spanier nichts wissen.

Für ihn sei Massa in erster Linie ein Stallgefährte, betont der 28-Jährige. "Felipe ist nicht mein Feind. Er mag ein Rivale sein, aber sicherlich kein Feind", erklärt Alonso. Der zweimalige Weltmeister hat aber noch weitere Piloten auf der Rechnung: "Die acht Fahrer der vier Topteams sind allesamt Titelanwärter", hält der neue Ferrari-Pilot nach dem Saisonauftakt der Formel-1-WM fest.

"Es handelt sich hier nur um das erste Rennen, doch wir haben das Potenzial von Mercedes bereits im Freien Training und auch im ersten Abschnitt der Qualifikation gesehen. Das McLaren-Team hat sein Potenzial am Sonntag enthüllt, indem sie auf das Podium gefahren sind. Die Möglichkeiten von Red Bull sind uns nun auch bekannt, denn sie waren in der Qualifikation schneller unterwegs als wir."

"Vielleicht waren sie auch im Rennen etwas besser als wir", meint Alonso, der den ersten Platz unterm Strich kampflos von Sebastian Vettel erbte, als dieser aufgrund massiver Leistungseinbußen kleinbei geben musste. So ist das Ergebnis des Jahresauftakts nur bedingt aussagekräftig, findet Alonso. "Bahrain war aus irgendwelchen Gründen recht vorteilhaft für uns", erläutert der Spanier.

"Vielleicht sind Mercedes oder McLaren beim nächsten Event in Australien etwas vor uns. Das müssen wir erst einmal verstehen und unser Auto perfekt auf jeden Grand Prix vorbereiten - in Bezug auf das Setup, in Bezug auf die Entwicklung im Windkanal und im Hinblick auf die Motoren. Es geht also um eine Kombination von Dingen, die stimmen muss", gibt Alonso zu Protokoll.

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