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Rosberg versteht Barrichellos Ratschlag

02. Februar 2010 - 18:22 Uhr

Nico Rosberg versteht Rubens Barrichellos Ratschlag, Mercedes zu verlassen, hat aber nicht vor, diesen auch in die Tat umzusetzen

Nico Rosberg und Michael Schumacher
Nico Rosberg hat vor Rekordweltmeister Michael Schumacher keine Angst
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/SID) - Michael Schumachers früherer Teamkollege Rubens Barrichello hat Nico Rosberg zu einer schnellen Flucht aus dem Mercedes-Silberpfeil geraten: "Steig sofort aus", antwortete der ehemalige Ferrari-Pilot gestern am Rande der Formel-1-Testfahrten in Valencia auf die Frage, welchen Rat er Rosberg im Umgang mit dem siebenfachen Weltmeister geben könnte.

Der 37-jährige Brasilianer, der vom Mercedes-Vorgänger Brawn zu Williams gewechselt ist, war sich durchaus der Tatsache bewusst, dass er mit der Aussage, Rosberg solle das Team möglichst schnell verlassen, viele Schlagzeilen produzieren würde. "Ich will nicht böses Blut erzeugen, aber ich weiß, was ich weiß. Wenn ich sehe, wie schnell Michael heute war, dann wird es schwierig für Nico", sagte Barrichello, der bei Ferrari insgesamt sechs Jahre lang im Schatten des übermächtigen Rekordweltmeisters stand.

"Ich wünsche Nico alles Gute, denn ich halte ihn für einen talentierten Jungen, der Weltmeister werden kann", sagte Barrichello, der bei Williams Rosbergs Nachfolge antritt. "Sagen wir es so: Wenn er in einem Team mit Michael Weltmeister werden kann, dann kann er überall Weltmeister werden."

Der Mercedes-Pilot reagierte auf Barrichellos Ratschlag mit einem Lächeln: "Natürlich ist es eine Herausforderung, gegen den Besten aller Zeiten anzutreten. Aber ich bin auch stark und daher zuversichtlich", erklärt er selbstbewusst. "Aus Barrichellos Sicht ist es vielleicht zu verstehen, so etwas zu sagen."

Rosberg war im November als erster Fahrer für das neue Mercedes-Werksteam verpflichtet worden. Einen Tag vor Weihnachten machten die Stuttgarter dann auch das Comeback von Schumacher nach dreijähriger Pause perfekt, was dazu führte, dass das Interesse sich fast nur noch auf den 41-Jährigen konzentriert.

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