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"Kontinuierliche Fortschritte" bei Red Bull in Jerez

17. Februar 2010 - 19:25 Uhr

Sebastian Vettel und das Red-Bull-Team markierten zum Testauftakt in Jerez die schnellste Rundenzeit und erkennen einige Fortschritte

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel und der neue RB6 setzten sich am Mittwoch an die Testspitze
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wie schon des Öfteren in den vergangenen Tagen und Wochen, so mussten sich die Formel-1-Teams auch beim Testauftakt in Jerez mit widrigen Wetterbedingungen herumschlagen. Sebastian Vettel und Red Bull konnten sich aus diesem Grund nicht wie geplant ausführlich dem Setup und verschiedenen Technikthemen widmen, sondern mussten ihr Testprogramm insgesamt ein bisschen kürzen.

Trotzdem reichte es für den deutschen Rennfahrer unterm Strich zur Bestzeit: Nach 103 Runden und etwas mehr als 450 absolvierten Testkilometern wurde Vettel in 1:22.593 Minuten auf Rang eins der Tagestabelle geführt - vier Zehntelsekunden vor seinem schärfsten Verfolger Lewis Hamilton (McLaren). Übrigens sehr zur Freude von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der am Mittwoch vor Ort war.

Prompt zeigten Vettel und der neue RB6 eine starke Leistung und brachten den ersten Testtag dieser Woche ohne technische Probleme hinter sich. "Wir konnten viele Runden drehen, wobei sich das Fahrzeug gut und zuverlässig verhielt", fasst Chefrenningenieur Ian Morgan die Bemühungen seines Rennstalls zusammen. "Leider konnten wir unser geplantes Programm nicht vollständig abspulen."

Mit den gesammelten Erkenntnissen war Morgan dennoch sehr zufrieden: "Wir haben ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen. Sebastian und das Auto waren auf den Longruns im Trockenen konstant unterwegs, was schon einmal vielversprechend ist. Wir machen weiterhin kontinuierlich Fortschritte. Das Auto ist besser als beim Test in der vergangenen Woche."

"Jedes Mal, wenn wir an einem Rad drehen, scheinen wir etwas voran zu kommen", meint der Chefrenningenieur von Red Bull, der auch am Donnerstag wieder mit Vettel arbeiten wird. Der 22-Jährige sitzt noch einen weiteren Tag im Testauto, ehe Stallgefährte Webber am Freitag zusteigt, das RB6-Cockpit übernimmt und die verbleibenden zwei Testtage auf dem Circuit de Jerez bestreitet.

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