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Klien: Entweder Formel 1 oder LMP1

08. Februar 2010 - 13:39 Uhr

Nach wie vor hofft Christian Klien auf ein Cockpit in der Formel 1 - Einzige rennmäßige Alternative dazu wäre ein LMP1-Vertrag für Le Mans

Christian Klien
Christian Klien hofft weiterhin auf ein Engagement in der Formel 1
© Daniel Fessl

(Motorsport-Total.com) - 32 Tage vor dem Trainingsauftakt in Bahrain steht Christian Klien immer noch ohne Renncockpit für die Formel-1-WM 2010 da. Der Österreicher befand sich zuletzt in intensiven Verhandlungen mit Sauber und vor allem Renault, doch jeweils nur einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe entschieden sich die beiden Teams für Pedro de la Rosa beziehungsweise Vitaly Petrov.

Freie Grand-Prix-Plätze gibt es nun nur noch bei US F1 und Campos, doch beide Projekte gelten als äußerst unsicher. Fast den seriösesten Eindruck macht im Moment Zoran Stefanovic, der hat jedoch noch keinen FIA-Startplatz. Klien scheint jedenfalls mit allen drei Teams zu verhandeln: "Jeder kann sich ausrechnen, wo es noch freie Renncockpits gibt. Mit diesen Teams sind wir in Gesprächen", so der ehemalige Red-Bull-Fahrer im Interview mit 'Motorsport-Total.com'.

Sollte es nicht mit der Formel 1 klappen, dann könnte sich Klien ein Engagement im Sportwagenbereich vorstellen, zum Beispiel bei Peugeot. Bei den Franzosen sind Werksverträge aber bereits knapp - sollte Sébastien Loeb für Le Mans zusagen, wäre für Klien wohl kein Platz mehr. Oberste Priorität hat der 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe für ihn aber ohnehin nicht: "Le Mans wird nur interessant, wenn es mit der Formel 1 nicht funktionieren sollte."

Die DTM oder die FIA-GT-WM ist für den 27-Jährigen kein Thema: "Da braucht man einen anderen Fahrstil, also würde das nicht zusammenpassen. Wenn, dann nur in der LMP1", stellt er klar. "Dort gibt es genau die Schwierigkeit, dass sich Le Mans mit Kanada in der Formel 1 überschneidet, daher gibt es auch da keine Zusagen an Peugeot oder andere Aktivitäten in der Langstreckenszene. Ansonsten wäre das aber auch für die Zukunft sicher eine interessante Sache."

Der Schritt in eine Rennkarriere abseits eines Formel-1- oder LMP1-Programms wäre aus Sicht für Klien der Anfang vom Ende: "Wenn du einmal im Tourenwagen sitzt, hast du dich entschieden. Formel 1 und Tourenwagen, das geht meiner Meinung nach nicht nebeneinander."

Das vollständige Interview mit dem 47-fachen Grand-Prix-Teilnehmer können Sie morgen auf 'Motorsport-Total.com' nachlesen.

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