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Horner bleibt vor dem ersten Test gelassen

05. Februar 2010 - 11:26 Uhr

In der kommenden Woche steigt auch Red Bull endlich in den Testbetrieb ein - Teamchef Christian Horner fordert Angleichung der Motoren

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel wird seinen neuen Red Bull RB6 in der kommenden Woche testen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Sieben Teams haben bei den Testfahrten zu Beginn der Woche in Valencia erste Erfahrungen mit ihren neuen Boliden gemacht. Unterdessen hat Red Bull die Entwicklung am neuen RB6 weiter vorangetrieben. Das Team will das neue Fahrzeug aus der Feder von Stardesigner Adrian Newey erstmals in der kommenden Woche in Jerez testen. Die Wetterprognosen für Andalusien versprechen regnerische Testtage, dennoch bleibt man bei Red Bull gelassen.

"Wir haben zumindest solange, bis sich alle anderen Mannschaften eingespielt haben, einen Vorteil bei der Weiterentwicklung des Autos", sagt Teamchef Christian Horner selbstbewusst gegenüber 'AUTO BILD MOTORSPORT' (jetzt abonnieren!). Dem Briten ist klar, dass die Konkurrenz nach den bärenstarken Auftritten von Red Bull zum Ende der Saison 2009 erst einmal etwas aufzuholen hat.

Dennoch hat Horner gleichzeitig leichte Sorgen. Durch das Tankverbot in der neuen Saison rechnet der Red-Bull-Teamchef damit, dass der Renault-Motor einen deutlicheren Nachteil aufweisen könnte. "Wir brauchen eine faire und gerechte Basis. Gerade weil die Motorenentwicklung eingefroren ist, sollten die Triebwerke bezüglich ihrer Leistung nicht mehr als zwei Prozent auseinander liegen", fordert Horner eine erneute Angleichung der Triebwerke.

"Die FIA hat alle Daten vorliegen, um sich für eine Angleichung der Motoren zu entscheiden", spielt Horner den Ball in Richtung Motorsportbehörde in Paris. "Es wäre ein Desaster, am Ende des Jahres einen weiteren Motorenhersteller zu verlieren, weil er nicht gegen die anderen Hersteller bestehen kann. Die Regeln für die Entwicklung des Chassis sind so streng, dass der Motor eine immer wichtigere Rolle spielt."

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