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Buemi: "Das Schweizer Auto überrascht"

07. Februar 2010 - 09:30 Uhr

Toro-Rosso-Pilot Sébastien Buemi sieht Sauber nach den ersten Testfahrten auf dem Niveau von Ferrari und McLaren-Mercedes: "Fehlt nur noch der Red Bull"

Sébastien Buemi
Sébastien Buemi durfte die ersten Runden mit dem Toro Rosso STR5 fahren
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Sébastien Buemi hat zu Beginn der ersten Testfahrten in Valencia ein langes Gesicht gemacht. Der junge Schweizer sollte am vergangenen Montag ein strammes Programm mit dem neuen Toro Rosso STR5 absolvieren, doch das Getriebe streikte. Im Team geht man davon aus, dass es sich bei dem Defekt um normale "Kinderkrankheiten" handelt. Immerhin ist der STR5 das erste komplett in Faenza entwickelte Modell, neue Baupläne von Red Bull gibt es nicht mehr.

Am zweiten Tag in Valencia lief es bezüglich Zuverlässigkeit deutlich besser beim italienischen Red-Bull-Ableger. Buemi konnte satte 428 Kilometer abspulen, war allerdings mit über zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze im Zeitenklassement Letzter. Dennoch bleibt der Schweizer optimistisch. "Obwohl gültige Vergleiche noch schwierig sind, wissen wir, dass wir momentan mit Mercedes, Renault und Williams mithalten können", sagt der 21-Jährige selbstbewusst.

Der Abstand zu den drei genannten Teams lag immerhin auch noch bei mindestens einer halben Sekunde. Doch was ist in Zeiten riesiger Benzintanks eine halbe Sekunde? Fast gar nichts. Um solch marginale Abstände macht man sich bei Toro Rosso keine Sorgen. "Ferrari, McLaren und der Sauber liegen vorne", sagt Buemi im 'Blick'. Er fügt erklärend hinzu: "Ja, das Schweizer Auto hat mich überrascht. Jetzt fehlt nur noch der Red Bull."

Red Bull wird den neuen RB6 in der kommenden Woche bei den Testfahrten in Jerez erstmals präsentieren. Außerdem wird mit Virgin auch das erste der neuen Teams den Betrieb aufnehmen. In Faenza wird unterdessen hart gearbeitet. Die Techniker suchen nach Verbesserungen für den Wagen, Buemi schuftet täglich vier Stunden an der Fitness. "Eine Stunde davon geht für die Stärkung der Nackenmuskulatur mit einem Elastikband drauf. Es ist die Zone, die bei jedem Rennfahrer am meisten beansprucht wird."

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