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US F1 bleibt für Wurz eine Möglichkeit

17. Dezember 2009 - 17:10 Uhr

Trotz der Terminkollision zwischen Le Mans und dem Grand Prix in Montréal besteht noch eine Minichance, dass Alexander Wurz bei US F1 landen könnte

Alexander Wurz und Sven Haidinger
Ein Formel-1-Comeback von Alexander Wurz ist noch nicht völlig ausgeschlossen
© Noir

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich hat sich Alexander Wurz schon endgültig von der Formel 1 verabschiedet, weil er sich 2010 ganz dem Sportwagenprogramm für Peugeot widmen möchte. Oder etwa doch nicht? In einem Interview mit dem österreichischen 'Sportmagazin' deutet der langjährige Testfahrer an, dass doch noch eine Möglichkeit auf einen Stammplatz beim neuen Team US F1 besteht.

Wurz erinnert sich an ein Treffen mit US-F1-Sportchef Peter Windsor am Nürburgring: "Die Formel 1 ist eigentlich vom Fahren her für mich abgeschlossen gewesen. Dann ist im Frühsommer das Team US F1 gekommen. Sie wollten, dass ich für sie fahre, das Auto entwickle, das Team entwickle. Da es keine Tests mehr gibt, wäre es eine Art von Testen im Rennen gewesen. Diese Aufgabe hätte mir durchwegs gefallen."

Wegen der Terminüberschneidung zwischen den 24 Stunden von Le Mans und dem Grand Prix von Kanada in Montréal musste sich Wurz zwischen Peugeot und US F1 entscheiden: "Ich habe überlegt und meine Frau um Rat gefragt. Sie hat gemeint: 'Was glaubst du, wie du dich fühlst, wenn du in Montréal bist und auf 'Eurosport' siehst, wie Peugeot auf in Le Mans auf eins, zwei, drei fährt?'"

"Da habe ich den Peter Windsor angerufen und gesagt: Ich unterschreibe jetzt mal bei Peugeot, das ist mir im jetzigen Lebensabschnitt sportlich das Wichtigste", erinnert sich Wurz. Doch ein Hintertürchen könnte beides möglich machen: "Er überlegte sogar, für Kanada einen Ersatzfahrer zu nehmen. Es ist aber auch so, dass viele Fahrer mit viel Geld herumrennen. Ich aber will Geld haben fürs Rennfahren."

Peter Windsor
Für US-F1-Sportchef Peter Windsor ist Alexander Wurz Wunschkandidat
© xpb.cc

Der Argentinier José María López hat angeblich schon einen US-F1-Vertrag unterschrieben, der in Kraft treten soll, sobald seine Sponsoren umgerechnet knapp fünfeinhalb Millionen Euro überwiesen haben. Auch der junge US-Boy Jonathan Summerton kommt wegen seiner Herkunft in Frage - ebenso wie Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve, der zwar kein Staatsbürger der USA ist, aber immerhin aus Nordamerika kommt.

Für Wurz ist US F1 "das einzige Team, das in Frage kommt" - und zwar aus einem bestimmten Grund: "Das hat mit den Leuten im Hintergrund zu tun, wie Sponsor Chad Hurley. Das ist einer der Gründer von YouTube, ein Vertreter dieser neuen Generation amerikanischer Manager, die unser aller Welt völlig verändern. Diese Burschen sind so vorausdenken, das ist unglaublich. Es hätte seinen Reiz, mit so Leuten eng zusammenzuarbeiten."

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