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Stefanovic zu Verhandlungen in Köln

22. Dezember 2009 - 16:40 Uhr

Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic war zu Verhandlungen über einen Kauf der Toyota-Formel-1-Überreste in Köln

Zoran Stefanovic (Zweiter von links) in der Toyota-Fabrik in Köln
Zoran Stefanovic zeigt ernsthaftes Interesse am ehemaligen Toyota-Team
© Stefan

(Motorsport-Total.com) - Trotz des werksseitigen Ausstiegs des japanischen Automobilherstellers könnte das Toyota-Team eine Zukunft in der Formel 1 haben. Der Geschäftsmann Zoran Stefanovic war wie angekündigt am vergangenen Wochenende in Köln, um die Übernahmeverhandlungen mit John Howett und Co. fortzusetzen.

Laut Pressemitteilung von Stefanovic waren es "produktive" Gespräche, bei denen eine mögliche Zusammenarbeit in weiteren Details besprochen werden konnte. Bekanntlich hat der Serbe vor, auf Basis der Toyota-Überreste seinen eigenen Rennstall zu gründen. Zumindest anfangs würde das neue Team dann auch Teile der Toyota-Fabrik in Köln und den noch vorhandenen Mitarbeiterstamm, zu dem auch Technikchef Pascal Vasselon gehört, nutzen.

"Plan A ist, 2010 in die Formel 1 einzusteigen. Plan B ist, erst 2011 einzusteigen, aber 2010 mit dem Auto und mehreren Fahrern zu testen", so Stefanovic gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben bereits Fahrer, aber die werden wir noch nicht bekannt geben. Sollten wir 2010 testen, dann werden wir viel testen, denn wir wären nicht an das Concorde-Agreement und andere Reglements gebunden."

Der Geschäftsmann hofft auf eine Startplatzentscheidung "bis Mitte Januar". Bernie Ecclestone scheint das Projekt zu unterstützen: Der Formel-1-Geschäftsführer spricht derzeit von zwei wackeligen Teams, aber auch von einem sicheren 24-Auto-Feld für 2010. Sollten zwei Teams wegfallen, wären aber nur noch 22 Teilnehmer sicher. Auf die Zahl 24 kommt er wohl, weil Stefanovic beim Rückzug eines Konkurrenten - ähnlich wie zuletzt Peter Sauber - aufrücken würde.

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