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Di Resta mit Testauftakt in Jerez zufrieden

01. Dezember 2009 - 20:25 Uhr

DTM-Pilot Paul di Resta gab als Zweiter am ersten Young-Driver-Day in Jerez eine gute Figur ab und zog anschließend zufrieden Bilanz

Paul di Resta
Paul di Resta fuhr seine schnellste Zeit am Ende, als die Strecke am besten war
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit dem zweiten Platz - schneller war nur Formel-2-Champion Andy Soucek im Williams - lieferte DTM-Pilot Paul di Resta zum Auftakt der Testfahrten in Jerez eine ordentliche Figur ab. Die Mercedes-Leihgabe an Force India, die bekanntlich von einer Formelkarriere träumt, saß bereits zum dritten Mal in einem Grand-Prix-Boliden und leistete sich dementsprechend auch keine klassischen Anfängerfehler mehr.

"Das war heute sehr konstruktiv. Wir haben genau das erreicht, was wir erreichen wollten, nämlich das Auto kennen zu lernen und langsam Speed für den Rest des Tests aufzubauen", gab der 23-Jährige zu Protokoll. "Wir probierten ein paar verschiedene Dinge aus, arbeiteten an ein paar Setupsachen und kamen gut voran. Das war das Hauptziel: alles ein bisschen aufbauen, lernen und gemeinsam mit dem Team vorankommen."

"Der VJM02 ist beeindruckend. Auch wenn ich noch lerne, kam ich rasch damit zurecht", sagte er. "Ich bin den McLaren schon zweimal gefahren, was mir heute geholfen hat, aber der Unterschied zwischen meinem letzten Test und heute war groß. Die Strecke ist für mich neu und das Auto entspricht dem neuen Reglement mit Slicks und weniger Downforce. Dennoch war das Fahrverhalten wie erwartet und wir hatten keinerlei Probleme."

Und weiter erklärte di Resta: "Ich war nicht auf schnelle Zeiten aus, aber ich wollte mich bestmöglich auf die nächsten zwei Tage vorbereiten. Am Ende gelang mir eine gute Zeit, aber das war nicht das Ziel. Das Team wird morgen anders an die Sache herangehen und wir werden Entwicklungsteile für 2010 testen, aber das Ziel wird sein, so viel wie möglich zu fahren. Ich freue mich schon darauf, wieder mit dem Team zu arbeiten."

Chefingenieur Dominic Harlow lobte den "soliden Job" von di Resta und J.R. Hildebrand, der am Vormittag fahren durfte. Man habe "Hintergrundtests" durchgeführt, "die in die Entwicklung des 2010er-Autos einfließen werden. Damit meine ich aerodynamische Messungen und Modifikationen des Benzinsystems sowie ein paar andere Dinge. Wir sind zufrieden, dass wir alle Ziele erreicht haben, und freuen uns auf morgen."

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