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Alonso ohne Glück: "Werde die Zeit nie vergessen"

01. November 2009 - 18:40 Uhr

Bei seinem letzten Rennen für Renault gelang es Fernando Alonso nicht, in die WM-Punkte zu fahren - auch Teamkollege Romain Grosjean war zu langsam

Fernando Alonso
Fernando Alonso fuhr in Abu Dhabi sein letztes Rennen für Renault
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der erste Grand Prix der Geschichte, der bei Tageslicht gestartet wurde und in der Dämmerung unter Flutlicht endete, verlief für das Renault-Team enttäuschend: Fernando Alonso wurde beim Großen Preis von Abu Dhabi 14., Teamkollege Romain Grosjean kam auf Platz 18.

"Mit diesem Resultat können wir nicht zufrieden sein, denn wir haben nie zur erhofften Performance gefunden", so Alonso. "Ich hätte die Saison gerne mit einem Highlight abgeschlossen, besonders in meinem letzten Rennen für Renault."

"Ich möchte dem gesamten Team für alles danken, was wir in den vielen Jahren gemeinsam erreicht haben. Wir konnten große Siege feiern und haben zusammen vier Weltmeistertitel gewonnen. Die sieben Jahre mit Renault waren die aufregendsten meiner Karriere und eine Zeit, die ich niemals vergessen werde."

"Das Rennen verlief enttäuschend", so Grosjean. "Mir gelang ein guter Start, doch ich wurde gleich mehrfach von Gegnern blockiert. Außerdem traten im Lauf des Rennens Bremsprobleme auf. Gegen Ende verlor ich etwas unglücklich eine Position an Fisichella."

"Leider erlaubte mir die Performance des Autos kein besseres Resultat. Wenn ich auf diese Saison zurückblicke, stelle ich fest, dass ich ungemein viel gelernt habe, vor allem durch meinen großartigen Teamkollegen Fernando."

"Wir wissen alle, dass dies ein schwieriges Jahr für Renault war", so Jean-François Caubet, Geschäftsführer des Renault-Teams. "Aus technischer Sicht fehlte zu Saisonbeginn etwas die Richtung, auf der menschlichen Seite wird uns der Abschied von Fernando lange in Erinnerung bleiben. Politisch gesehen steht außer Frage, dass die bekannten Probleme uns und der Formel 1 geschadet haben."

"Aber das ist vorüber - wir schlagen ein neues Kapitel auf und gehen voller Hoffnung in die kommende Saison. Wir arbeiten an unserer Teamstrategie, die Fahrerfrage wird bald abschließend geklärt sein, und die technischen Neuerungen, die Bob Bell im Chassis- und Rob White im Triebwerksbereich auf den Weg gebracht haben, sehen vielversprechend aus."

"Unsere Sponsoren vertrauen uns, und wir gewinnen derzeit neue Partner hinzu. Auch wenn die Saison sportlich nicht so endete wie erhofft, sehen wir doch zuversichtlich in die Zukunft, weil wir wissen, welche Neuerungen auf dem Weg sind. Das Team steht fest zusammen und ist optimistisch."

"Unsere Leistungsfähigkeit in diesem Rennen war enttäuschend", so Teamchef Bob Bell. "Wir sind mit höheren Erwartungen in dieses Rennwochenende gestartet, aber es fehlte schlicht und einfach am Tempo. Den Event selbst finde ich fantastisch, Abu Dhabi verdient höchsten Respekt für diese Anlage und die gesamte Organisation."

"Die Veranstaltung war ein Highlight für die Formel 1. Als Team wollten wir uns zum Ausklang der Saison eigentlich stärker präsentieren, doch so oder so gehen wir optimistisch ins kommende Jahr. Wir werden kämpfen und uns nächste Saison gestärkt zurückmelden."

Remi Taffin, Leitender Motoreningenieur, meinte: "Wir waren das ganze Jahr über einfach nicht schnell genug. Das heutige Rennen lief entsprechend schwierig - die Punkteränge lagen außer Reichweite."

"Was die Motoren betrifft, bleibt die erfreuliche Feststellung, dass wir die gesamte Saison über keine technischen Probleme hatten. Wir müssen aber auch zugeben, dass unser ganzes Auto nicht auf Top-Niveau war. Wir werden nun in der Winterpause hart arbeiten und 2010 stärker zurückkommen."

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