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Rabenschwarzes Qualifying für Renault

31. Oktober 2009 - 17:17 Uhr

Fernando Alonso scheiterte im letzten Qualifying in Renault-Diensten ebenso früh wie Teamkollege Romain Grosjean: nach den ersten 20 Minuten

Fernando Alonso
Fernando Alonso erhoffte sich eine bessere Ausgangspostion für den Abschied
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während des Qualifyings zum Großen Preis von Abu Dhabi ging nicht nur die Sonne unter - auch das Renault-Team erwischte eine rabenschwarze Session: Fernando Alonso und Romain Grosjean im zweiten Renault R29 schieden auf dem spektakulären neuen Yas-Marina-Kurs bereits in der ersten Runde aus und nehmen das diesjährige Formel 1-Saisonfinale damit nur von den Startplätzen 16 und 19 aus in Angriff.

"Wir sind über dieses Qualifying-Resultat sehr enttäuscht. Logischerweise hätte ich mir eine bessere Ausgangsposition für mein Abschiedsrennen im Renault R29 gewünscht", so Alonso. "Das Team hat sein Bestes gegeben, um das Auto auf diese Strecke abzustimmen - mehr lag einfach nicht in Reichweite. Morgen werde ich alles unternehmen, was in meiner Macht liegt, um noch ein versöhnliches Ergebnis zu erreichen."

Auch Grosjean fiel eher mit Drehern, denn mit guten Zeiten auf. "Das Qualifying hat uns vor eine sehr schwierige Aufgabe gestellt", erklärte er. "Uns fehlte einfach die Performance, um den Sprung in die Runde der besten 15 zu schaffen - auch wenn wir gehofft hatten, dass uns dies trotzdem gelingt. Mehr war nicht drin. Dies bedeutet im Hinblick auf den Grand Prix: Wir dürfen uns keine Fehler erlauben und müssen darauf hoffen, noch weiter nach vorne zu kommen."

"Das Qualifying ist heute nicht so verlaufen, wie wir uns dies erhofft haben", so Teamchef Bob Bell. "Aber uns fehlte bereits in den Freien Trainingssitzungen die notwendige Schnelligkeit, insofern hat uns der Ausgang nicht so sehr überrascht - auch wenn wir gewisse Chancen sahen, dass es zumindest Fernando Alonso bis in die zweite Runde schaffen würde."

"Alles in allem also eine große Enttäuschung", fuhr er fort. "Dennoch stecken wir jetzt, was den Grand Prix betrifft, den Kopf nicht in den Sand. Ganz im Gegenteil: Nun spielen wir alle Möglichkeiten durch, die uns bleiben, um für das Rennen so gut wie möglich gerüstet zu sein. Warten wir ab, wie das Saisonfinale für uns läuft."

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