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Glock: "Das war Bullshit"

01. Oktober 2009 - 09:57 Uhr

Timo Glock klärt noch einmal über seine Situation bezüglich 2010 auf - Berichte über einen angeblichen Rauswurf waren "lustig zu lesen"

Timo Glock
Timo Glock nimmt die Berichte über seinen "Rauswurf" lächelnd zur Kenntnis
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock fährt auch 2010 in der Formel 1. Dies hat der aktuelle Toyota-Pilot ebenso bestätigt wie sein Manager und Freund Hans-Bernd Kamps. Fraglich ist derzeit noch, ob Glock bei den Japanern bleiben wird oder nicht. Derzeit liegen dem Wersauer Anfragen von drei Teams - darunter zwei aktuellen Formel-1-Rennställen - für das kommende Jahr vor, auch die Verhandlungen über einen möglichen Verbleib bei Toyota sind längst nicht beendet.

"Die Geschichten, die ich nach dem Rennen in Singapur sah, waren lustig zu lesen", erklärt Glock vor dem Toyota-Heimrennen in Suzuka. "Dass ich am Samstag nach dem Qualifying gefeuert worden sei, war einfach nur Bullshit. Das stimmt einfach nicht. Wir sprechen seit einigen Wochen mit Toyota und gehen ganz offen mit dem Team um. Das Team ist ebenso offen zu mir. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns umzuschauen. Mehr ist gar nicht passiert."

Die Möglichkeit, nach anderen Chancen Ausschau zu halten, besteht erst seit einigen Wochen. Man einigte sich darauf, dass Toyota die Option auf ein weiteres Jahr mit dem Deutschen zunächst nicht ziehen wird. Beide Seiten schauen sich auf dem Markt um. Dass man dennoch gemeinsam ins Jahr 2010 geht, ist absoulut nicht ausgeschlossen. "Es gab am Singapur-Wochenende keine Gespräche über meinen Vertrag", stellt Glock noch einmal klar.

"Es kamen einfach Gerüchte auf. Vielleicht war einigen Leuten am Samstag etwas langweilig und sie mussten sich irgendetwas für eine Geschichte nach dem Rennen ausdenken", klagt der 27-Jährige, aber nimmt die Situation dennoch mit Humor. Nach dem zweiten Platz in Singapur möchte Glock nun auch beim wichtigen Toyota-Heimspiel in Suzuka glänzen. Der Druck der japanischen Öffentlichkeit ist immens.

"Der Druck ist aber normal", erklärt der als "Kampfdackel" bekannte Formel-1-Pilot. "Man hat in jedem Rennen Druck. Unsere Performance sollte ganz gut sein. Singapur ist zwar ganz anders als Suzuka, aber wir haben die Updates auf unserer Seite und die Strecke sollte dem Auto gut liegen. Spa war für uns auch nicht schlecht, das war schon so ähnlich. Brawn und Red Bull werden gut sein und mal sehen, was BMW bringen kann. Ich würde mich über Regen freuen. Ich werde wie immer mein Bestes geben."

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