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Gascoyne dementiert Kopie von Force India

20. Oktober 2009 - 17:48 Uhr

Lotus-Technikchef Mike Gascoyne weist Gerüchte, wonach sein neues Auto nur eine Kopie des Force India sein soll, weit von sich

Lotus-Windkanalmodell
Die Nase des Lotus-Boliden erinnert sehr stark an jene von Force India
© Lotus

(Motorsport-Total.com) - Die ersten vom Lotus-Team veröffentlichten Fotos des Windkanalmodells für den Formel-1-Einstieg im nächsten Jahr weisen verblüffende Ähnlichkeit mit dem aktuellen Force India auf. Vor allem die hohe Nase erinnert stark an den Boliden des Ex-Teams von Mike Gascoyne, der nun bei Lotus die Technikabteilung leitet.

Doch der Brite weist diesen Verdacht von sich: "Das Modell ist ein ganz neues Modell, das im Auftrag von Lotus von Fondtech im Auftrag produziert wurde", wird Gascoyne von 'Pitpass' zitiert. "Das Modell basiert auf einer 2010er-Chassisgeometrie, die in unserem Designbüro in Köln ausgearbeitet wurde, und beinhaltet einen Benzintank, der den 2010er-Regeln entspricht, was das Tankverbot angeht. Das bedeutet einen längeren Radstand."

Nase, Crashstrukturen und die Radaufhängungen sind laut Gascoyne ebenso Lotus-Entwicklungen. Die Karosserie sei hingegen an "gegenwärtige Trends angelehnt", gesteht er und fügt an: "Das Bodywork wird sich auf Basis unserer Windkanaltests, die seit vergangener Woche stattfinden, noch rapide verändern. Leider können wir aus offensichtlichen Gründen keine Fotos von diesen Updates veröffentlichen."

Indes hört man vom Sportwagenhersteller Lotus, der nicht direkt ins Formel-1-Projekt involviert ist, dass auch andere Rennserien als mögliches Umfeld überprüft werden könnten: "Wir werden die Teilnahme an der IndyCar-Meisterschaft, dem GT-Sport und Le Mans neben anderen Serien untersuchen, um der ganzen Welt unsere Technologie zu zeigen", sagt der neue Lotus-Geschäftsführer Dany Bahar.

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