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Renault: Stewart pocht auf Strafe im Schuldfall

09. September 2009 - 14:52 Uhr

Ex-Champion Jackie Stewart will nicht vorschnell über die Renault-Affäre von Singapur urteilen, würde im Schuldfall aber eine faire Bestrafung begrüßen

Jackie Stewart
Jackie Stewart fordert ein besonnenes Urteil vom FIA-Weltrat in Sachen Renault
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - War es einfach nur Zufall oder hat Nelson Piquet seinen Renault R28 beim ersten Flutlichtrennen der Formel 1 wirklich absichtlich in die Leitplanken gestellt? Dieser Frage widmet sich in wenigen Tagen der Weltrat der FIA, um diese kürzlich aufgekommenen Spekulationen aufzuklären. Ex-Champion Jackie Stewart fordert die FIA auf, im Fall der Fälle eine angemessene Bestrafung auszusprechen.

"Die Regelwächter dieses Sport haben in den vergangenen Jahren in Bezug auf einige Strafen nicht gerade eine klare Linie eingehalten. Ich hoffe nur, dass der gesunde Menschenverstand die Oberhand behalten wird. Wenn eine Schuld festgestellt werden sollte, dann muss man entsprechend damit umgehen", wird der frühere Rennfahrer und Teamchef von 'ESPN' zitiert.

"Wir haben in der Vergangenheit schon einige sehr seltsame Dinge gesehen. McLaren würde mit einer Strafe von 100 Millionen Dollar belegt - für etwas, das niemals komplett belegt werden konnte", sagt Stewart und fügt an: "Ich fürchte, in jedem Sport werden früher oder später einige Taktiken angewandt, die üblicherweise nicht vorkommen - beim Fußball, beim Reiten oder beim Motorsport."

"Dann muss eben die Gerichtsbarkeit einschreiten und für Recht und Ordnung sorgen. In manchen Fällen müssen eben Strafen durchgesetzt werden", so der frühere Tyrell-Fahrer. "Die FIA wurde offensichtlich von Nelson Piquet jr. darauf hingewiesen, dass es da ein paar Ungereimtheiten gibt - zumindest in seinen Augen. Ob das der Realität entspricht oder nicht, kann ich nicht kommentieren."

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