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Vettel ab 2010 mit Mercedes-Power?

03. Juli 2009 - 11:33 Uhr

Red Bull sucht für die kommende Saison noch nach einem Motorenpartner - Mercedes könnte den britisch-österreichischen Rennstall beliefern

Norbert Haug und Sebastian Vettel
Norbert Haug und Sebastian Vettel in Monza 2008 - in der neuen Saison schon Partner?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Rennmotoren von Mercedes-Benz stehen bei den Teams der Formel 1 derzeit besonders hoch im Kurs. Neben McLaren setzen 2009 auch Force India und der neue Rennstall von Ross Brawn auf die Aggregate aus Stuttgart und Brixworth - und potenzielle weitere Interessenten stehen schon Schlange. Auch Red Bull schaut sich um, braucht das Team von Sebastian Vettel doch ab 2010 einen neuen Motorenlieferanten. Eine Partnerschaft mit Mercedes wäre ein durchaus denkbares Szenario.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner steht dieser Angelegenheit offen gegenüber, wie er gegenüber 'AUTO BILD MOTORSPORT' betonte: "Der Mercedes-Motor ist sehr gut. Wir stehen aber nicht unter Zeitdruck", meinte Horner und fügte an: "Brawn hat gezeigt, dass man auch spät im Jahr noch den Motor wechseln kann."

Dass ein solches Unterfangen auch von durchschlagendem Erfolg gekrönt sein kann, beweisen Jenson Button und Rubens Barrichello mit ihren Brawn BGP-001-Fahrzeugen schon seit Saisonbeginn - und auch für Mercedes könnte ein Deal mit Red Bull angenehme Nebeneffekte mit sich bringen, schließlich könnte man auf diese Weise eine Beziehung zu Youngster Vettel aufbauen.

Der schnelle Deutsche hat seine Siegfähigkeit mittlerweile schon mehrfach unter Beweis gestellt und seine jüngsten Ergebnisse sind freilich auch den Verantwortlichen bei Mercedes nicht entgangen. So könnte sich in nicht allzu ferner Zukunft ein lange gehegter Traum erfüllen. Haug: "Dass man sich über kurz oder lang einen deutschen Fahrer im Silberpfeil wünscht, ist doch vollkommen klar."

"Bestätigen kann ich - und ich bitte ausdrücklich, dies ganz generell und nicht auf die Frage nach Red Bull projiziert zu sehen - dass jeder Manager, der seine Aufgabe in der Formel 1 ernst nimmt, sich nach den besten denkbaren Optionen erkundigt", erläuterte der Mercedes-Sportchef und merkte abschließend an: "Ob aus Optionen Vereinbarungen werden, ist dann ein ganz anderes Thema."

Weitere Hintergründe zur Formel 1 finden Sie in der aktuellen Ausgabe der 'AUTO BILD MOTORSPORT'. (Jetzt abonnieren!)

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