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Vettel: "Ausstieg von BMW ist ein Schock"

29. Juli 2009 - 18:22 Uhr

Sebastian Vettel ist nach der Ausstiegs-Bekanntgabe von BMW schockiert: "Habe in Hinwil und München viele Freunde"

Sebastian Vettel
2007 erlebte Sebastian Vettel mit dem BMW Sauber F1 Team sein Debüt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Heute Vormittag wurde die Formel 1 wieder einmal von einem Erdbeben erschüttert. Die BMW Group gab bekannt, dass man mit dem BMW Sauber F1 Team nur noch bis zum Ende der diesjährigen Saison in der Königsklasse vertreten sein wird. Der Ausstieg habe strategische Gründe, hieß es aus München. Nach Honda im Dezember 2008, wendet sich also nur knapp acht Monate später das nächste Werksteam von der Formel 1 ab.

"Der Ausstieg von BMW ist erst einmal ein Schock für alle Motorsportfans", so Sebastian Vettel auf 'bild.de'. Der Heppenheimer ist in seiner Karriere lange Zeit von den Münchenern gefördert worden. "Ich bin besonders traurig, weil ich mit dem BMW Sauber F1 Team emotional eng verbunden. Ich fuhr in der Formel BMW, absolvierte meine ersten Formel-1-Testfahrten und absolvierte mit dem BMW Sauber F1 Team in Indianapolis mein erstes Rennen als Ersatz für den verletzten Robert Kubica."

Die motorsportlichen Verbindungen seien allerdings nicht der einzige Grund, warum er traurig sei, so Vettel weiter: "Ich kenne die meisten Leute sehr gut, die mit BMW Formel 1 betreiben. Besonders in der Chassisfabrik in Hinwil und im Motorenwerk in München habe ich viele Freunde. Da stellt sich die Frage, wie es dort weitergehen wird. Dort wird mit riesigem Aufwand Formel 1 betrieben."

Der 22-jährige Shootingstar hofft, dass der Ausstieg ein gutes Ende nehmen wird. Beispiel Honda: "Ich hoffe, dass sich schnell jemand findet, der den Betrieb aufrecht erhalten kann. Dass so etwas nicht unmöglich ist, hat Ross Brawn nach dem Ausstieg von Honda bewiesen." Vettel machte Werbung für sein Ex-Team: "In Hinwil haben sie alles, was man braucht, um Formel 1 zu betreiben. Es wäre schade, wenn man die ganzen Anlagen nach dem BMW Ausstieg nicht mehr nutzen würde."

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