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Probleme bei Kubica - Pech bei Heidfeld

11. Juli 2009 - 16:10 Uhr

Während Robert Kubica über das Verhalten seines Autos rätselt, hatte Nick Heidfeld Pech bei der Reifenwahl - beide Piloten nicht in den Top 10

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld scheiterte knapp an der Top-10-Hürde
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während Nick Heidfeld in einer Regenlotterie den Einzug ins Top-10-Qualifying als Elfter nur knapp verpasste, hatte Robert Kubica weiterhin Schwierigkeiten mit seinem Auto und qualifizierte sich nur als 16. für den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.

"Es lief nicht schlecht im freien Training", so Heidfeld. "In Q1 war ich Zehnter, und auch in Q2 sah es so aus, als würde es für das Top-10-Qualifying reichen, aber dann hatten wir einfach Pech mit der Reifenwahl. Als die Intermediates überhitzten, brauchte ich frische Reifen für den letzten Versuch in Q2."

"Ich war selbst unsicher, was ich nehmen sollte: noch einen Satz Intermediates oder eben die weicheren Slicks. Ich habe die Entscheidung dem Team überlassen und bekam Slicks. Das werfe ich niemandem vor, hinterher ist es immer einfach zu wissen, was richtig gewesen wäre. Platz elf ist nicht so schlecht, und wir können jetzt die Benzinstrategie frei wählen. Ich hätte nichts einzuwenden gegen ein Regenrennen morgen."

"Wir haben einige neue Teile zum Nürburgring gebracht, und das Auto hat einen Schritt nach vorne gemacht", so Kubica. "Leider reagiert mein Auto nicht so, wie es sollte. Es ist schwierig zu fahren. Ich habe bereits im ersten Freien Training gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Obwohl die analysierten Daten seltsam aussehen, verstehen wir nicht, was im Detail falsch läuft. Wir müssen das Problem verstehen und dann schnellstmöglich lösen."

"Es war ein sehr ungewöhnliches, vom Wetter dominiertes Qualifying", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Im ersten Durchgang musste Robert seinen dritten Versuch wegen einsetzenden Regens abbrechen und verpasste damit den Sprung in Q2 um nur sechs Hundertstelsekunden."

"Im zweiten Durchgang des Qualifyings lief der erste Versuch bei nassen Bedingungen auf Intermediates. Als die Strecke abtrocknete, gaben wir Nick für seinen letzten Versuch dann Trockenreifen. Aber während der Runde setzte wieder Regen ein, so dass auch er schließlich ein Weiterkommen um einen Platz verpasste."

"Aufgrund der Resultate in den Freien Trainings haben wir uns bei Robert für das Qualifying nicht sehr viel mehr ausgerechnet", so Chefingenieur Willy Rampf. "Er war mit der Fahrzeug-Balance einfach nicht zufrieden."

"Nick war in der nassen Phase des Qualifyings gewohnt gut unterwegs. In der entscheidenden Runde sind wir dann aber bei ihm mit Trockenreifen in die nächste Regenphase geraten und haben letztlich Q3 knapp verpasst. Auch morgen kann das Wetter hier in der Eifel zu einem mitbestimmenden Faktor werden."

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