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BMW Sauber F1 Team: Mehr Abtrieb und ein Rätsel

10. Juli 2009 - 17:18 Uhr

Während Nick Heidfeld rätselt, warum er auf seinem letzten Versuch nicht schneller fahren konnte, ortet das Team einen Gewinn an Abtrieb

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld rätselt, warum er zum Schluss nicht schneller fahren konnte
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei typisch kühlem Eifelwetter verlief der Auftakt zum Heimrennen auf dem Nürburgring reibungslos für das BMW Sauber F1 Team. Das Team hat Weiterentwicklungen für den F1.09 mitgebracht. Dazu gehören ein anderer Unterboden mit einem weiterentwickelten Doppeldiffusor, eine mechanisch modifizierte Hinterradaufhängung sowie ein optimierter Frontflügel, der am Samstag debütierten wird. Nick Heidfeld gelang damit die elftbeste Zeit (+0,863), Teamkollege Robert Kubica landete mit 1,012 Sekunden Abstand auf dem 14. Platz.

"Für mich ist das Ergebnis des zweiten Trainings rätselhaft", meinte Heidfeld. "Nachdem die Strecke zu Beginn der Session rasch trocken war, war ich sehr zufrieden mit der Performance. Die Rundenzeit, die letztlich meine beste blieb, war nicht optimal, weil ich aufgehalten wurde und etwa vier Zehntelsekunden hinter einem Ferrari verloren habe."

"Das ist sehr seltsam und muss analysiert werden."
Nick Heidfeld

"Entsprechend hoch war meine Erwartung für das Finale, in dem ich noch einmal mit einem frischen Satz Reifen rausgegangen bin und zwar auf eine mittlerweile schnellere Strecke. Und dann war ich trotzdem nicht schneller als auf der frühen Runde, in der ich aufgehalten worden war. Das ist sehr seltsam und muss analysiert werden."

"Die Bedingungen heute waren schwierig", meinte Kubica. "Das Wetter war alles andere als gut. Es regnete leicht in beiden Trainingssitzungen, und es war den ganzen Tag lang kalt. Das Wetter macht es schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen."

"Es war insbesondere schwierig, die härtere Reifenmischung zum Arbeiten zu bringen."
Robert Kubica

"Es war insbesondere schwierig, die härtere Reifenmischung zum Arbeiten zu bringen. Wir müssen für morgen die Balance des Autos verbessern. Jetzt gilt es, die gesammelten Daten zu analysieren und zu sehen, was wir verändern müssen."

Chefingenieur Willy Rampf: "Für uns war es wichtig, dass wir das umfangreiche Programm mit all den Neuerungen am Auto wie geplant absolvieren konnten. Jetzt geht es darum, die gesammelten Daten zu vergleichen."

"Die ersten Analysen zeigen, dass wir einen Fortschritt gemacht haben, was die Abtriebswerte angeht. Jedoch müssen wir bei der Fahrzeug-Balance noch eine Verbesserung erreichen. Entsprechend geht es nun darum, das Setup für Samstag zu optimieren."

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