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Was macht Force India nun?

19. Juni 2009 - 13:26 Uhr

Force-India-Besitzer Vijay Mallya will die Ankündigung der FOTA-Rennserie erst einmal sacken lassen: "Wir sind traurig und enttäuscht"

Vijay Mallya (Teameigentümer)
Vijay Mallya muss sich über den weiteren Weg seines Teams Gedanken machen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Kampf zwischen FIA und Teamvereinigung FOTA haben Williams und Force India einen ganz eigenen Weg gewählt. Die beiden Privatteams schrieben sich im Gegensatz zur gemeinsamen Marschroute der FOTA bedingungslos für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 ein. Aufgrund vertraglicher Verpflichtungen sei man zu diesem Schritt gezwungen gewesen, hieß es von den beiden Rennställen. Konsequenz: Wenn nicht noch ein Wunder passiert, werden Force India und Williams 2010 gegen Campos, US F1, Manor und Co. fahren.

"Wir sind von Beginn an ganz offen in der FOTA mit dem Thema umgegangen. Wir haben klargemacht, dass Force India aus rechtlicher und kommerzieller Sicht gezwungen ist, sich für die Weltmeisterschaft 2010 einzuschreiben", sagte Vijay Mallya in einer ersten Reaktion nach der FOTA-Ankündigung einer eigenen Rennserie. "Man dankte uns für die Offenheit und suspendierte uns aus der FOTA, genau wie bei Williams."

"Wir hatten immer auf eine Einigung zwischen FIA und FOTA gehofft", so der Force-India-Chef weiter, "aber in der vergangenen Nacht habe ich Kenntnis davon erhalten, dass die FOTA nun eine eigene Rennserie umsetzen möchte. Wir sind traurig und enttäuscht. Vor allem, weil sich die Weltmeisterschaft und die Marke Formel 1 über viele Jahrzehnte einen großartigen Ruf erworben haben."

Es sei noch nicht klar, wie sein Team auf die Ankündigung reagieren werde. "Stand jetzt ist, dass wir als Teilnehmer für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 bestätigt sind", so Mallya. "Wir wollen aber zunächst einmal die Entwicklungen übers Wochenende abwarten. Solange wir uns nicht auf eine klare Marschrichtung festgelegt haben, werden wir keine weiteren Kommentare abgeben."

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